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Nachricht vom 18.11.2019
Kultur
Starkes Konzert des Männerchores „Liederkranz“ Berod
Eine an Höhepunkten reiche Kulturwoche in Wallmerod, erstmals durchgeführt durch den Kulturförderverein der Verbandsgemeinde, bekam am Wochenende mit dem Konzert des Männerchores „Liederkranz“ Berod noch das Sahnehäubchen drauf. Der Chor hatte einige leistungsstarke Gäste eingeladen, sodass ein rundum gelungenes Bühnenprogramm großen Beifall fand.
Impressionen von Klaus-Dieter HäringWallmerod. Denn die über 450 Besucher bekamen eine Veranstaltung in der Sport- und Kulturhalle geboten, die sich nahtlos in die zurückliegenden Konzerte des „Liederkranz“ einreihte. Die Besucher bekamen dazu in diesem Jahr Neuerungen präsentiert, die bei Akteuren wie bei den Gästen sehr gut ankamen. Eine dieser Neurungen war die Tanzformation „Ragazzi“ aus Limburg die nicht nur tosenden Applaus der Besucher nach ihrer Tanzperformance bekamen. Auch die anwesenden Sängerinnen und Sänger zeigten sich begeistert. „Mal was ganz anderes“, waren Kommentare, die dem „Liederkranz“ mit Vorsitzendem Franz-Bernhard Zeis zu dieser Programmwahl beglückwünschten.

Stolz zeigte sich dann der Vorsitzende noch auf das Engagement seiner jungen Sänger aus den Liederkranz- Reihen, die für diesen Abend die Moderation übernahmen. Hier ergeht ein besonderes Lob an Patrick Sommer und Andreas Zeis, die ihre Moderation in Form eines Hape-Kerkeling-Sketches ablieferten und Zugabe-Rufe ernteten.

Der „Liederkranz“ selber eröffnete sein Konzert, das in der Konzertreihe „Liederkranz Berod trifft Freunde“ stattfindet, unter der Leitung von Mario Siry. Die Liedauswahl des „Liederkranz“ reichte von „Bushes and Briars“ von R. Vaughan Williams bis hin zu „Abschied“ von Mathieu Neumann. Die ersten Freunde, die der Liederkranz auf die Bühne einlud, kamen aus Limburg. Mit „Camerata Musica“ unter der Leitung von Jan Schumacher präsentierte sich ein Ensemble auf der Bühne, das zu Recht zu einem der führenden Männerensembles gezählt wird. Dies bewiesen die Sänger unter anderem mit „Matona mia Cara“ von Orlando di Laso oder das „Schlaflied“ von Kurt Bikkembergs.

Lag bei diesem ersten Auftritt von „Camerata Musica“ ein Hauptaugenmerk auf die eher klassische Chorliteratur, ging es bei „VOCAholbach“ schon lockerer zu. Unter der Leitung von Mario Siry ging die musikalische Reise des Chores von „Wunder gescheh’n“ über den Rod Steward Song „That’s what friends are for“ der in der Coverversion von Dionne Warwick die Hitparaden stürmte. Mit dem „Hulapalu“ von Andreas Gabalier ging es dann für Akteure und für die Gäste im Saal in die Pause zum Luft holen.

Denn auch der zweite Programmteil sollte sowohl für die Akteure auf der Bühne als auch für das Publikum fesselnd werden. Der „Liederkranz“ bereitete wieder die Bühne. Die Sänger gestalteten diesen zweiten Teil auch locker und ernteten tosenden Applaus für Stücke wie „Veronika, der Lenz ist da“, von Annette Humpe „So soll es bleiben“ oder dem alten Volkslied und neu von Alwin M. Schronen aufgesetzten „Der Jäger längs dem Weiher ging“.

Tänzerisch ging es dann mit „Die lange Kinonacht“ und „Ragazzi“ weiter, die die Bühne frei machten für den zweiten Auftritt von Camerata Musica. Die Sänger um Dirigent Jan Schumacher bewiesen, dass sie auch das Metier der „lockeren Musik“ vortrefflich beherrschen. Ob dies der „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal, von Oliver Gies „Eternal Flame“ das im Original von den „Bangles“ 1988 als Softsong die Hitparaden stürmte, oder von Karl-Heinz Barthel „Zehn kleine Bierelein“ war.

Am Ende waren alle rundum zufrieden, die Gäste im Saal zeigten sich nach jedem Stück bestens aufgelegt und honorierten sämtliche Auftritte mit lautstarken Ovationen. Kdh


       
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