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Pannenkurs beim Autohaus Bergisch brachte neue Erkenntnisse
Vor einer Autopanne ist niemand gefeit. Was ist zu tun, wenn man einen Plattfuß hat oder eines der vielen Warnlampen leuchtet? Was kann ich noch selbst am Auto machen? Auf diese und weitere Fragen wusste der Werkstattleiter Sören Heß vom Autohaus Bergisch in Hachenburg kompetente Antworten.
Werkstattleiter Sören Heß (rechts) erklärt mittels Power Point die Warnlampen. Fotos: Wolfgang TischlerHachenburg. Das Autohaus hatte bereits zum zweiten Mal einen kostenfreien Werkstatt- und Pannenkurs angeboten. Geschäftsleiter Ralf Marx und Werkstattleiter Sören Heß konnten eine ganze Reihe junger Leute begrüßen, die zum Teil über eine Fahrschule kamen. Unsere modernen Fahrzeuge haben eine Vielzahl von Warnlampen eingebaut. Sie können gelb oder auch rot leuchten. Der Werkstattleiter Heß ging die ganze Palette der Lampen durch und erklärte, was sie anzeigen und wie zu handeln sei.

„Rote Warnlampen sind gefährlich, hier ist ein sofortiges Handeln erforderlich“, erklärte Heß. Leuchtet zum Beispiel die rote Warnlampe „Öldruck“ auf, heißt es sofort anhalten und Motor ausstellen. Anders ist es bei den gelben Lampen. Sie zeigen, dass der Fahrer etwas tun muss, wie zum Beispiel eines der Betriebsstoffe auffüllen oder die Werkstatt aufsuchen. Die Teilnehmer bekamen eine genaue Anweisung mit auf den Weg.

An zwei PKW wurde gezeigt, was zu tun ist, wenn sich ein Plattfuß eingestellt hat. Es gibt PKW mit Ersatzrad, Notrad oder Pannenspray. Zuerst zeigte Heß, wie ein Reifenwechsel und in welchen Arbeitsschritten vonstattengeht. Hier konnten die Teilnehmer selbst Hand anlegen und merken, dass sich die Radmuttern recht schwer lösen lassen. Da ist manchmal schon angesagt, sein ganzes Körpergewicht auf den Radschlüssel zu bringen.

Rund 90 Prozent aller neuen PKW haben keinen Ersatzreifen mehr, erläuterte Ralf Marx. Für den Fall eines Plattfußes gibt es ein Pannenreparaturset. Sören Heß demonstrierte an einem platten Reifen, wie und in welcher Reihenfolge das Spray und der Kompressor anzuwenden sind und wie sich der Fahrer anschließend verhalten muss.

Es gab noch eine ganze Reihe anderer Themen, wie zum Beispiel: Wie komme ich in mein Auto, wenn die Batterie der Funkfernbedienung leer ist, Starthilfe, richtiges Handling des Warndreieckes. Nach einer Stunde konnten die Teilnehmer mit viel Wissen den Heimweg antreten. Das Unternehmen hat angekündigt, im kommenden Jahr weitere kostenfreie Kurse in Hachenburg anzubieten. (woti)

     
Nachricht vom 13.11.2019 www.ww-kurier.de