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Notfallseelsorge hofft auf Verstärkung
Ein plötzlicher Tod zerreißt eine Familie; nach einem Suizid verändert sich das Leben der Angehörigen und Freunde; Personen werden in Unfälle verwickelt oder Todesnachrichten müssen überbracht werden: Im ersten Augenblick nach solchen Ereignissen sind Menschen besonders auf Unterstützung von außen angewiesen. Dies ist die Aufgabe der Notfallseelsorge (NFS). Sie hilft Menschen, denen von einem Moment auf den anderen der Boden unter den Füßen weggezogen wird, wieder einen festen Stand zu finden.
Wichtig ist Trost. Foto: Fundus der NotfallseelsorgeRegion. Um diesen wichtigen Dienst weiterhin verlässlich erbringen zu können, sucht die Leiterin der NFS Rhein-Lahn und im Westerwaldkreis, Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach, nach neuen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Vom 10. bis zum 14. Februar 2020 findet ein entsprechender Kurs in Dernbach statt. Gesucht werden Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 68 Jahren, die mindestens vier volle Tage Bereitschaftsdienst im Monat übernehmen können. Sie sollen psychisch und physisch belastbar sowie verschwiegen sein und eine offene Haltung gegenüber verschiedenen Lebensüberzeugungen haben – etwa im Glauben oder in der Kultur. Dem Kurs geht ein Kennenlern- und Zulassungsgespräch voraus. Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach ist sich sicher: „Es gibt in beiden Landkreisen viele für diese wichtige Aufgabe geeignete Frauen und Männer. Diese Arbeit hilft Menschen, über die eine Katastrophe hereingebrochen ist, sich im Leid nicht alleine gelassen zu fühlen.“

Wer sich für die Arbeit der Notfallseelsorge interessiert, wendet sich an Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach, Telefon 02602/950459, E-Mail: Ulrike.Braun-Steinebach@ekhn.de.
Nachricht vom 11.11.2019 www.ww-kurier.de