WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Kultur
Erinnerungsbuch an das Schicksal der Westerburger Juden
Zwölf lange Jahre hat Maria Meurer über das Schicksal der Westerburger Juden während der NS-Diktatur geforscht. Ihr ist es gelungen, anhand der akribisch recherchierten und belegten Lebensgeschichten von 140 ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern dieses dunkle Kapitel nachzuzeichnen – gleichzeitig exemplarisch für andere Orte mit einst jüdischer Bevölkerung.
Buchtitel. Foto: Gardez! Verlag Michael Itschert
Westerburg. Diese berührend erzählten Biografien kann nun jeder Interessierte in dem neuen Buch „VERFOLGT – VERTRIEBEN – VERNICHTET“ nachlesen, das am 8. November um 20 Uhr erstmals der interessierten Öffentlichkeit in der Aula der Berufsbildenden Schule in Westerburg vorgestellt wird.

Das Programm der Buchpremiere:
- Begrüßung durch den Bürgermeister Janick Pape
- Der Evangelische Kirchenchor singt zwei Lieder
- Rede von Michael Niess, Leiter der Berufsbildenden Schule (Europa-Schule und Schule
ohne Rassismus)
- Laudatio durch Hendrik Hering, Präsident des Landtages von Rheinland-Pfalz
- Buchvorstellung durch die Autorin Maria Meurer
- Beiträge von Zeitzeugen und Nachfahren
- Zum Abschluss trägt die Mezzosopranistin Edda Sevenich unter Klavierbegleitung des
ehemaligen Gymnasiallehrers Reinhard Strauch zwei Lieder vor

Im Anschluss wir ein kleiner Imbiss gereicht. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Buch zu erwerben und es sich von der Autorin signieren zu lassen.

Was? Buchpremiere „VERFOLGT – VERTRIEBEN – VERNICHTET“
Wann? Freitag, 8. November, 20 Uhr
Wo? Aula der Berufsbildenden Schule, Hofwiesenstraße 1, 56457 Westerburg
Die Veranstaltung ist für die Allgemeinheit zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Das Buch:
Maria Meurer: VERFOLGT – VERTRIEBEN – VERNICHTET
Die Lebensgeschichten von 140 jüdischen Opfern des Naziregimes
Erinnerung an das Schicksal der Westerburger Juden
2019. 554 Seiten. A5. Broschur. ISBN 978-3-89796-295-8. 19,90 Euro. Gardez! Verlag Michael Itschert
Nachricht vom 02.11.2019 www.ww-kurier.de