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Politik
Europahaus Marienberg mit 160.000 Euro gefördert
Das Jugendministerium fördert in diesem Jahr das Europahaus Marienberg mit 160.000 Euro. Jugendstaatssekretärin Dr. Christiane Rohleder betonte bei der Übergabe des Förderbescheides: „Gerade mit Blick auf den Zuwachs rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Kräfte in Europa ist die bildungspolitische Arbeit des Europahauses Marienberg aktueller und wichtiger denn je. Der europäische Gedanke ist nicht Vergangenheit, sondern Zukunft.“
Symbolfoto: Europahaus Bad MarienbergBad Marienberg. Das Europahaus Marienberg ist eine europäische Bildungsstätte, die 1951 als erstes Europahaus überhaupt gegründet wurde und damit Stammhaus von weit über 100 vergleichbaren Einrichtungen in über 30 europäischen Ländern ist. „Die grenzüberschreitenden Jugendbegegnungen sind Markenzeichen des Europahauses. Die Jugendlichen erfahren hier nicht nur viel über Europa, sondern sie entwickeln auch ihre eigene Vision, was sie in dieses Europa hineintragen wollen und wie sie leben wollen. Das Europahaus verbindet so politische Bildung mit der persönlichen Entwicklung, damit die jungen Menschen starke Persönlichkeiten werden, die für unsere europäische Demokratie einstehen Das ist in dieser Form bundesweit einmalig“, so Rohleder.

Das Europahaus empfängt jedes Jahr junge Menschen aus Europa zu verschiedenen Veranstaltungen. Bis einschließlich 2013 besuchten mehr als 300.000 Teilnehmende die Seminare des Hauses. Seit Beginn des Seminarprogramms fanden über 6.500 Seminare statt. Die Herkunftsländer der internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind unter anderem Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn, aber auch viele andere europäische Länder des Europarats, auch über die Grenzen der EU hinaus. (PM)
Nachricht vom 01.11.2019 www.ww-kurier.de