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Politik
Hachenburg erinnert an die Novemberpogrome von 1938
Glas splitterte, Gotteshäuser gingen in Flammen auf, Menschen wurden unter dem Gegröle von SA, SS und einem aufgeheizten Mob verprügelt, durch die Straßen getrieben und verhaftet. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstörten und plünderten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen. Auch in Hachenburg wurden jüdische Bürger gedemütigt, verletzt und deportiert.
SymbolfotoHachenburg. Die Reichspogromnacht markiert den Auftakt zum schlimmsten Völkermord in der Geschichte. Um die Erinnerung an die Opfer wach zu halten, findet am 9. November um 17 Uhr am Vogtshof in Hachenburg eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung statt.

Schülerinnen und Schüler der Realschule plus sowie der Grundschule Altstadt und Johannes Kempf werden diese mitgestalten.


Stadtbürgermeister Stefan Leukel lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich gemeinsam daran zu erinnern und ein Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz zu setzen. (PM)
Nachricht vom 27.10.2019 www.ww-kurier.de