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Vortrag pferdegestützte Psychotherapie in Altenkirchen
Pferde sind sehr spezielle Therapeuten, sie sind aufmerksam, sensibel, lebendig. Sie spüren, wie es ihrem Gegenüber geht und reagieren intuitiv. Sie akzeptieren jeden Menschen auf seine Art und bewerten nicht. Mit der Hilfe von Pferden können Kinder- und Jugendliche in ihrem Bemühen Krisen zu bewältigen und selbstbestimmt zu leben, unterstützt werden.
SymbolfotoAltenkirchen. Die Therapieinhalte werden unter Berücksichtigung der Erkrankung und der jeweiligen individuellen Lebenssituation gemeinsam entwickelt und gestaltet. In der pferdegestützten Therapie ist das Pferd auf eine besondere Art als Partner und Cotherapeut einsetzbar: Sich tragen lassen, sich auf dem Pferderücken sicher fühlen, sich selber spüren, kennenlernen und akzeptieren, Kraft tanken und Freude finden, loslassen und entspannen, verborgene Stärken finden, Selbstbewusstsein entwickeln, sich Veränderungen zutrauen, Schwächen zulassen, ängstlich sein dürfen, Freiheit erfahren, Grenzen einschätzen lernen, Verantwortung übernehmen, den eigenen Weg suchen.

Der Vortrag von Dr. Sabine Singhof, Oberärztin Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg, Standort Altenkirchen, beschäftigt sich mit der Thematik.

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 6. November um 18.30 Uhr im Konferenzraum Foyer des DRK Krankenhauses Altenkirchen, Leuzbacher Weg 21 statt. Der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nachricht vom 21.10.2019 www.ww-kurier.de