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Radtour-Zweierlei zum Saisonabschluss
Eigentlich müsste die nächste vom Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) angebotene Natur & Kultur-Rad-Wanderung „Hardttour“ heißen. Denn sie führt vom Hardtweg in Limbach nach Hardt zur Hardter Mühle. Und weil es die Abschlusstour der Radsaison ist, wird traditionell zusätzlich zur gemütlichen Rad-Wanderung auch eine sportliche Variante angeboten, sozusagen eine „harte Hardttour“.
Bei ihrer Eröffnung 1911 galt sie als Wunder der Technik: die „Erbacher Brücke“. Foto: Thomas Jäger Limbach. Diese technisch und konditionell sehr anspruchsvolle Tour wird von Jochen Bongartz geführt. Sie erfreut das Herz gut trainierter, sportlicher Fahrer und wird nur für Mountainbikes ohne Motor angeboten. Anders bei der vom bewährten Trio Georg Ehl, Thomas Schneider und Philipp Bellinger geführten Rad-Wanderung. Wie immer ist diese circa 40 Kilometer lange gemütliche Tour für Mountainbikes und Trekkingräder mit und ohne Motor geeignet. Und wie immer geht es hier nicht um Tempo oder sportliches Training, sondern um Naturgenuss und das Kennenlernen kultureller Sehenswürdigkeiten.

Die Runde führt von Limbach zunächst über Nister und die Schneidmühle durch den Alpenroder Wald nach Hirtscheid. Entlang der Hornister geht es weiter nach Enspel und am dortigen Stöffelpark und Nistertal vorbei zur Hardter Mühle. Dabei wird die „Erbacher Brücke“ unterquert. Diese war bei ihrer Eröffnung am 31. 8. 1911 mit 300 Metern Länge und fast 40 Metern Höhe die größte Betonbrücke Deutschlands ohne Stahlarmierung. Sie galt als Wunder der Technik. Der kürzere Rückweg führt – natürlich auf anderen Wegen – wieder über Nistertal, Hirtscheid und Nister zurück nach Limbach.

Beide Touren starten zeitgleich am Sonntag, den 13. Oktober um 9.30 Uhr am Limbacher Haus des Gastes (Hardtweg 3). Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Sie erfolgt auf eigene Gefahr (Helmpflicht!). Weitere Infos gerne unter 0151 22 07 43 23 und auf www.kuv-limbach.de.
Nachricht vom 07.10.2019 www.ww-kurier.de