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Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Pflege
Am 18. September um 18 Uhr findet ein Info-Vortrag der Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsbehörde und Betreuungsvereine des Westerwaldkreises in der Verbandsgemeindeverwaltung Wallmerod, Großer Sitzungssaal, statt. In Pflegeheimen gibt es immer wieder Schwierigkeiten im Umgang mit geistig verwirrten und / oder unruhigen Menschen. Oft werden Strategien wie Ruhigstellung durch sedierende Medikamente, Freiheitsentziehung durch Bettgitter, Vorbrett oder Fixierung angewandt. Diese stellen einen erheblichen Eingriff in die Eigenständigkeit pflegebedürftiger Menschen dar und sollten nur im äußersten Notfall angewandt werden.
Westerwaldkreis/Wallmerod. Es gibt durchaus Alternativen. Ein verändertes Bewusstsein aller Pflegenden und rechtlichen Vertreter für das Handeln in diesem Zusammenhang ist Voraussetzung für das Gelingen neuer Ansätze und Methoden.

Die Berücksichtigung der biographischen Lebensumstände der betroffenen Menschen und Schaffung angemessener räumlicher Bedingungen sowie einer sichernden und fördernden Umgebung durch alle an der Pflege Beteiligten ermöglichen in vielen Fällen die Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen.

André Hennig, Diplom-Pflegewirt (FH), Pädagoge, Coach (FH) wird Wege zur Beschränkung und Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen aufzeigen und diskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung bei Elke Schäfer-Krüger, Betreuungsvereinigung des Caritasverbandes Westerwald Rhein-Lahn e. V, 02602 16 06 36 oder elke.schaefer-krueger@cv-ww-rl.de und bei Oliver Holzenthal, Betreuungsbehörde des Westerwaldkreises, 02602 124-346 oder E-Mail Oliver.Holzenthal@westerwaldkreis.de.

Nachricht vom 09.09.2019 www.ww-kurier.de