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Kultur
Kabarett mit Claus von Wagner: Theorie der feinen Menschen
Am 12. September erhält Satire der Extraklasse Einzug in die Stadthalle nach Westerburg. Nachdem die Organisatoren letztes Jahr seinen Kompagnon Max Uthoff aus dem gemeinsamen ZDF-Format „Die Anstalt“ begrüßen durften, freuen sie sich nun auf Claus von Wagner. Mit im Gepäck sein aktuelles Programm: Theorie der feinen Menschen. Und die handelt vom Kampf ums Prestige, Wirtschaftsverbrechen und Business Punks.
Claus von Wagner (Foto: Simon Büttner)Westerburg. Wer Claus von Wagner auf einer Bühne sieht, weiß: Das wird auf jeden Fall kein normaler Kabarettabend. Claus von Wagner ist so, wie sich Bertolt Brecht und Loriot in einer durchzechten Nacht ihren Schwiegersohn vorgestellt hätten. Manche sagen ,er sähe aus wie Roland Kaiser - hätte aber bessere Texte. Was ihn so anders macht? Die Tatsache, dass er die Intelligenz seiner Zuschauer ernst nimmt. Bei allem Spaß. Claus von Wagners Kunst ist es sich höchst amüsant zu wundern. Er hat da jetzt zum Beispiel dieses großartige Buch gefunden, in dem steht, dass der „Räuberbaron des Mittelalters zum Finanzmagnaten der Gegenwart“ geworden ist. Die Schwarte ist von 1899.

„Theorie der feinen Menschen“ ist eine Erzählung aus dem tiefen Inneren unserer feinen Gesellschaft. Sie handelt vom Kampf ums Prestige, Wirtschaftsverbrechen und Business Punks. Theorie der feinen Menschen ist auch eine epische Geschichte von Verrat, Familie und Geld. Im Grunde ein bisschen wie die Sopranos (Menschen, die vor 1977 geboren sind, ersetzen Sopranos einfach durch Dallas). Nur in live. Als hätte Shakespeare ein Praktikum bei der Deutschen Bank absolviert und aus Verzweiflung darüber eine Komödie geschrieben.

Donnerstag, 12. September Stadthalle Westerburg
Beginn 20 Uhr
VVK: 24,00 € / AK: 28,00 €, Tickets gibt es an allen bekannten Ticket-Regional Vorverkaufsstellen, sowie in Westerburg bei der Buchhandlung LOGO, dem Zigarrenhaus Wengenroth und der Tourist Information am Alten Markt.
E-Mail: schmidt.j@vg-westerburg.de / Tel.: 02663 / 291 495 (PM)
Nachricht vom 02.09.2019 www.ww-kurier.de