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„Neue“ Räume für das Seniorenzentrum „Ignatius-Lötschert-Haus“
Der jährliche Arbeitseinsatz „Aktion Wühlmaus“ rund um das Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus ist im Buchfinkenland eine liebgewonnene Tradition. Dadurch zeigen viele Menschen in der Kleinregion am südlichsten Zipfel des Westerwaldes ihre Verbundenheit mit der Einrichtung – und den dort wohnenden pflegebedürftigen Menschen. Doch darüber hinaus bietet der Förderverein des Altenheimes weitere praktische Möglichkeiten mit anzupacken. So wurden jetzt an zwei vollen Tagen die Räume der früheren „Bürderklausur“ ohne finanzielle Belastung für das Haus renoviert.
Die beteiligten „Maler“ freuten sich mit Heimleiter Franz Schmitz und Malermeister Wolfgang Paul (beide nicht auf dem Foto) über die erfolgreich abgeschlossene Renovierung der „Brüderklausur“. Foto: privatBuchfinkenland/Horbach. Über 50 Jahre seit seiner Gründung war das Ignatius-Lötschert-Haus in Trägerschaft der Barmherzigen Brüder zu Montabaur. Als vor etwas über zwei Jahren die Dernbacher Katharina Kasper Gruppe das Kommando übernahm, wurde der als „Klausur“ von den Brüdern bewohnte Trakt des Gebäudes für andere Nutzungen frei. Doch vorher war eine Grundrenovierung der fünf Räume notwendig.

Nachdem ein heimisches Unternehmen zugesagt hatte, die Kosten für die Verlegung eines neuen Fußbodens zu übernehmen, beschloss der Vorstand des Fördervereines, die „Brüderklausur“ mit ehrenamtlichen Kräften zu renovieren – ohne dass es die Einrichtung auch nur einen Euro kosten sollte. Dies wurde dann auch dadurch möglich, dass das Malergeschäft Paul in Stahlhofen bereitwillig das Material für den neuen Anstrich aller Decken und Wände spendete. Und natürlich gab es auch einige Vereinsmitglieder, die bereit waren, an zwei Tagen Pinsel und Farbrolle zu schwingen.

Heimleiter Franz Schmitz lobte bei der Begrüßung das Engagement des Fördervereins, der die Aktion unterstützenden Unternehmer und der beteiligten Vereinsmitglieder. Nach einer fachlichen Einweisung von Malermeister Wolfang Paul gingen alle voll motiviert zur Sache und waren nach zwei Tagen stolz auf das fast vollendete Werk. Schmitz, der natürlich auch als „Anstreicher“ dabei war, informierte über die künftige Nutzung der in neuem Glanz erstrahlenden Räume: „Jetzt können wieder Praktikanten oder Auszubildende bei Bedarf hier wohnen und wir haben zusätzliche Gruppenräume zur Verfügung“. Dies sei in einem meist voll belegten Seniorenzentrum sehr wichtig, so der Heimleiter.

Für den Förderverein dankte dessen Vorsitzender Uli Schmidt allen Spendern und Helfern sowie der Küche für die gute Versorgung der beteiligten „Maler“. Er wies darauf hin, dass bald die kleine „Marienkapelle oberhalb des Hauses am Waldrand einen neuen Außenanstrich erhalten soll und die „Aktion Wühlmaus“ in diesem Jahr am 9. November stattfindet. (PM)
Nachricht vom 22.07.2019 www.ww-kurier.de