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Politik
FDP-Fraktion im neuen Verbandsgemeinderat Montabaur
Im neuen Verbandsgemeinderat Montabaur ist die FDP wieder in Fraktionsstärke vertreten. Das Ergebnis von 6,6 Prozent bedeutet ein Zugewinn von 5,1 Prozent-Punkten. Die neue Fraktion besteht aus Volker Lopp (Montabaur), Lukas Weisbrod (Eitelborn) und Dennis Liebenthal (Girod). Dennis Liebenthal übernimmt den Fraktionsvorsitz. Volker Lopp ist für Thomas Ibron (Montabaur) nachgerückt.
Von links nach rechts: Dennis Liebenthal, Volker Lopp und Lukas Weisbrod. Foto: privatMontabaur. Ibron war sehr glücklich und überrascht, dass er in den Verbandsgemeinderat an Position drei gewählt wurde. Allerdings wurde er auch in den Stadtrat an Position eins gewählt. Als selbständiger Gastronom ist er beruflich sehr stark eingebunden. Da er der wichtigen Ratsarbeit gerecht werden möchte, hat er sich entschieden, auf das Mandat im Verbandsgemeinderat zu verzichten. Gleiches gilt für den ersten Ersatzkandidaten, Thomas Selbach (Montabaur), der ebenfalls für die FDP in den Stadtrat gewählt wurde und dieses Amt angenommen hat. Umso mehr freut sich Volker Lopp, diese verantwortungsvolle Aufgabe wahrnehmen zu dürfen.

Bei der konstituierenden Sitzung wurden die ehemaligen Mitglieder des Verbandsgemeinderates verabschiedet. Achim Schmidt (Oberelbert), der die FDP zehn Jahre in diesem Gremium vertreten hat, freute sich über die Anerkennung seiner Arbeit und wünschte der neuen Fraktion gutes Gelingen.

Mit Lukas Weisbrod, Volker Lopp und dem Fraktionsvorsitzenden Dennis Liebenthal wird die FDP nun durch Newcomer vertreten. Die Fraktion begreift dies als Chance, viel zu lernen und frei von Vorbelastungen die Wählerinnen und Wähler mit liberaler Vernunft vertreten zu können. Im Vorhinein gelang es den Fraktionen, in wesentlichen Fragen, wie der Besetzung der Beigeordneten, den Ausschussgrößen und den weiteren Änderungen der Hauptsatzung, Einigkeit zu erzielen. Fraktionsübergreifender Konsens, der sich an Sachfragen orientiert, ist ein essentieller Grundstein für zielorientierte Kommunalpolitik. (PM)
Nachricht vom 11.07.2019 www.ww-kurier.de