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Kommt die barrierefreie Toilette für das DGH in Caan?
„Kommt die barrierefreie Toilette für das DGH?“ – Diese Frage stellte der Ortsgemeinderat in seiner Sitzung am 27.Juni und beauftragte die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach mit der Prüfung dieses Vorhabens. Auf die demografische Entwicklung der Bevölkerung im Ort müsse mit Maßnahmen zur Barrierefreiheit reagiert werden. So sollen unter anderem die sozialen Strukturen im Dorf gestärkt werden.
Wappen der Ortsgemeinde Caan
Caan. „Rund 61 Prozent unserer Dorfbewohner sind älter als 40 Jahre und rund 23 Prozent älter als 60 Jahre. Wir müssen darauf reagieren. Bereits im vergangenen Jahr haben einige Dorfbewohner mitgeteilt, dass sie nicht an der Seniorenfeier der Gemeinde oder an den Veranstaltungen unserer Vereine teilnehmen konnten, weil ihnen der Weg zur Toilette zu gefährlich erschien. Ein barrierefreier Zugang zu den Toiletten im Keller des DGH ist aufgrund des engen Treppenhauses nicht möglich. Deshalb wir dals Alternative ein Saalanbau auf der Terrasse des DGH „Zur Linde“ vorgeschlagen. Wir haben daher die Verbandsgemeinde beauftragt, die konkreten Möglichkeiten und die anfallenden Kosten mit den Fördermöglichkeiten zu prüfen. Dies ist auch eine Maßnahme der Inklusion und stärkt die sozialen Strukturen im Dorf“, teile Ortsbürgermeister Roland Lorenz mit.

Sollte dieses Vorhaben nach Vorprüfung der Verwaltung möglichsein, kann diese Maßnahme im Haushalt 2020 vorgesehen werden. Bedauerlicher Weise musste der Gemeinderat die Kündigung der Pächterin des DGH aus persönlichen Gründen zur Kenntnis nehmen, so dass erneut eine neuer Pächter gesucht werden muss.

Besprochen wurde auch das Aufstellen weiterer Leuchten am Weg zur Grillhütte. „Mit dieser Maßnahme wird der Weg nicht nur für Bewegungsbeeinträchtigte etwas sicherer“, teilte Lorenz weiter mit. Dies soll überwiegend in Eigenleistung geschehen. Weiter wurde über die Durchführung der „5-Dörfer-Tour“ über Alsbach – Caan – Nauort- Sessenbach und Wirscheid am 01.September diesen Jahres gesprochen. (PM)
Nachricht vom 03.07.2019 www.ww-kurier.de