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Region
777.777 Kilometer für deutsch-französische Freundschaft geradelt
Startschuss zu einzigartigem Jubiläum am 1. Juni in Montabaur. In diesem Jahr feiern die grenzüberschreitenden Radsportler der Equipe France bei ihrer 52. deutsch-französischen Etappenfahrt ein bundesweit sicher einzigartiges Jubiläum: die Mannschaft kommt während der Tour auf 777.777 geradelte Kilometer für die deutsch-französische Freundschaft. Und damit auch für ein friedliches und solidarisches Europa.
Versammelten sich vor der traditionsreichen „Kirmesrundfahrt“ in Daubach zum Mannschaftsfoto: die deutschen Mitglieder der Equipe France mit den neuen Tour-T-Shirts zur am 1. Juni startenden Grande-Region-Rundfahrt. Foto: privatMontabaur/Nassau. In bisher 51 Partnerschaftstouren hat die traditionsreiche Equipe der beiden heimischen Radsportvereinen RSG Montabaur und RSV Oranien Nassau schon viele Kilometer im Rennradsattel verbracht. Und dies fast immer gemeinsam mit französischen Radsportfreunden.

Gestartet wird die 52. Tour in Form einer „Grande-Region-Rundfahrt“ über acht Etappen am Samstag, 1. Juni um 10 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Montabaur. Den Startschuss zu der Veranstaltung vor der dortigen Zweigstelle der Nassauischen Sparkasse als Hauptsponsor erfolgt durch dessen Vorstandsvorsitzenden Günter Högner. Als weitere Sponsoren werden weitere Unternehmen präsent sein. Zur gleichen Stunde am gleichen Ort trifft sich auch die Radwegeinitiative Holler-Montabaur zur Befahrung des geplanten Radweges an der L 326. Es wird also dann in Sachen Fahrrad richtig was los sein in der Kreisstadt.

Bereits am Vortag werden die französischen Gäste von der Stadt Montabaur durch Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland und der örtlichen Deutsch-Französischen Gesellschaftaft (DFG) bei einem Empfang im Rathaus und in der „Ile de France“ begrüßt. Ein gemeinsames Abendessen schließt sich an. Am 8. Juni wird der etwa 20-köpfige Tross nach hoffentlich unfallfreier Fahrt zur Zielankunft der achten und letzten Etappe in Nassau als ein Höhepunkt des dortigen Pfingsttreffens mit der bretonischen Partnerstadt Pontchateau erwartet.

In der „La Grande Region“ werden auf den einzelnen Etappen auch touristische Höhepunkte der Regionen Lothringen (Frankreich), Wallonie (Belgien) sowie von Luxemburg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz einbezogen. In allen fünf Regionen sind Besichtigungen und Begegnungen mit Menschen vor Ort vorgesehen. Höhepunkt ist sicher ein zweitägiger Aufenthalt in Saarlouis im Grenzbereich zu Frankreich. Dort wird eine Ausfahrt gemeinsam mit den Radsportfreunden der RSG Ford Saarlouis entlang der Grenze stattfinden, bei der dann auch die 777.777 Kilometer erreicht werden. Aus diesem Anlass empfängt Bürgermeisterin Marion Jost die Radler im Rathaus. Da darf natürlich auch eine Stadtführung nicht fehlen.

Die Equipe France ist zwar schon 42 Jahre alt, aber immer noch offen für neue Ideen und nicht mehr ganz so junge Radler mit einer Neigung zu Frankreich und den Franzosen. Es wird mehr denn je die politische Überzeugung gelebt, dass die deutsch-französische Achse heute in einem taumelnden Europa wichtiger ist denn je. Die beiden Länder sind das zentrale Gestirn Europas. Dazu, dass dieses funktioniert, will die Equipe auch in den kommenden Jahren etwas beitragen. So soll in 2020 eine weitere Etappenfahrt die beiden Partnerstädte Montabaur und Tonnerre anlässlich der 50-Jahrfeier der Städtepartnerschaft miteinander verbinden.

Wer Interesse hat, die Equipe bei diesen Vorhaben zu unterstützen und mal bei einer Tour mitzufahren, kann zum monatlichen Radlerstammtisch der Equipen France im Gelbachtal kommen oder sich ab einem Alter von etwa 40 Jahren melden unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.
Nachricht vom 17.05.2019 www.ww-kurier.de