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Vogelkonzert für Frühaufsteher
Am Sonntag, den 5. Mai, hieß es für Vogelfreunde des NABU Hundsangen früh aufstehen. Bei frostigem, aber sonnigem Wetter nahmen 30 Interessierte teil. Der Rundgang mit dem Naturkundler Georg Fahl aus Meudt-Eisen führte diesmal durch das idyllisch gelegene Dorf Niedererbach, entlang des Fischbaches und dessen sehr naturnah bewaldeten Talhänge wieder in den Ort zurück. Hier erwartete sie ein üppiger Frühstückstisch. 36 Vogelarten, darunter auch immer seltener werdende Arten, wie der Trauerschnäpper und der Waldlaubsänger, waren zumindest kurz zu hören oder zu sehen.
Vogelstimmenexkursion des NABU Hundsangen. Foto: Marcel WeidenfellerNiedererbach. Der NABU Hundsangen zeigte auf dieser erlebnisreichen Etappe die rufenden Dorfvögel von den Tauben bis zu den leider immer weniger werdenden Rotschwänzchen und Grasmücken. Die morgendliche Stimmenvielfalt galt den Sperlingen, Meisen, Amseln und Grünfinken sowie Tauben. Auffallend waren hier die gelben Gebirgsstelzen, die von manch einem Hausdach ihr Liedchen sangen.

Nach Verlassen des Dorfes ging es in das toll gelegene Fischbachtal wo die Vogelfreunde zwei der selteneren Arten, Trauerschnäpper und Waldlaubsänger, hören konnten. Auf dem Rückweg durch das Fischbachtal wurde es nun ruhiger. Vereinzelt konnte noch Rotkehlchen, Sommergoldhähnchen und Hohltauben gehört werden. Auch das Wetter trübte sich zusehends ein und pünktlich zum Ende der Wanderung fing es auch an zu regnen. Glück gehabt konnte man dazu nur sagen!

Die Führung endete mit einer Bilanz von 36 Vogelarten für die Spezialisten. Alle Teilnehmer und Naturfreunde dankten der Familie Kämper sowie Barbara Rausch für das gute und reichhaltige Frühstück, welches im liebevoll renovierten Rathaus in der Niedererbacher Dorfmitte gereicht wurde. (PM)
Nachricht vom 05.05.2019 www.ww-kurier.de