WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Region
Feuerwehr Wirges hat nun Wärmebildkamera
Die Feuerwehr Wirges nimmt ein neues Gerät zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in Betrieb. Seit einigen Wochen verfügt die Einheit nach einer langen Planungs- und Testphase eine Wärmebildkamera der neusten Generation. In enger Abstimmung mit der Wehrleitung der VG Wirges konnte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wirges e. V. dieses Gerät beschaffen und mit Zustimmung der VG Wirges in Dienst stellen.
Foto: Feuerwehr WirgesWirges. Hauptsächlich wird eine Wärmebildkamera zum schnelleren Auffinden von vermissten Personen in verrauchten Räumen eingesetzt, hier kann die gewonnene Zeit entscheidend für den Einsatzerfolg sein. Bei der Brandbekämpfung zeigt dieses Gerät die genauen Temperaturen in den Räumlichkeiten, so können auch Brände schneller lokalisiert und gezielter bekämpft werden. Durch die zusätzlichen Informationen trägt die Wärmebildkamera erheblich zur Sicherheit der Einsatzkräfte bei, die richtige Deutung der neuen Daten zeigen mögliche bevorstehende Gefahren an. Auch durch eine bessere Orientierung in "null-Sicht Bereichen" können die eingesetzten Atemschutzgeräteträger schneller einen sicheren Weg finden.

Seit der Indienstnahme wurde die Wärmebildkamera schon bei einigen Einsätzen benötigt und hat sich bereits als eine sinnvolle Beschaffung erwiesen. Das Gerät verfügt dabei über eine Vielzahl an nützlichen Funktionen. So können sowohl der heißeste, als auch der kälteste Punkt im Bild in verschiedenen Anzeigeoptionen dargestellt und Temperaturmessungen durchgeführt werden. Ebenso sind eine Foto- und Videofunktion, sowie die Möglichkeit ein Standbild zu erzeugen, integriert.

Dank einer KFZ Ladehalterung und einem zusätzlichen Akku ist ein schneller Einsatz der Wärmebildkamera jederzeit gewährleistet. Die größere Displayvariante und eine hohe Auflösung sorgen für den richtigen Durchblick.

Ein besonderer Dank gilt hier den Mitgliedern des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Wirges e. V. welche die Investition von rund 8.700 Euro erst ermöglicht haben.
 
Nachricht vom 04.05.2019 www.ww-kurier.de