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Kirchengemeinde Montabaur öffnet ihren Garten
Ab sofort haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas Wohnheims am Quendelberg viel Raum zum Entspannen und Genießen: Die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur lädt die Männer und Frauen ab sofort ein, das große, grüne Freigelände rund um die Pauluskirche mit zu nutzen. Dort können die Menschen mit Behinderung künftig die Seele baumeln lassen und den Duft von Blumen und der frisch gesetzten Kräuterspirale genießen. Ein Angebot, das sich vor allem, aber nicht nur an die rund zwei Dutzend Bewohner des Wohnheims richtet. Denn jeder kann künftig an der Pauluskirche ein Päuschen machen.
Paulusgarten. Fotos: privatMontabaur. Mit einer gemeinsamen Wanderung und einem schönen Essen unter freiem Himmel wurde die grüne Begegnungsstätte nun eingeweiht. Pfarrerin Anna Meschonat dankte den ehrenamtlichen Helfern, der Stadt – vertreten durch Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland –, der Verbandsgemeinde und der Caritas für die Unterstützung des Projektes: „Dieser Tag soll ein Auftrag an uns sein, dass wir dieses schöne Grundstück öffnen. Wir sind stärker und es macht mehr Freude, wenn wir die Dinge gemeinsam anpacken“, sagte sie im Garten des 144 Jahre alten evangelischen Gotteshauses.

In dessen Schatten sollen sich übrigens auch tierische Besucher wohlfühlen. Ein Insektenhotel bietet künftig Schutz für Bienen und andere Lebewesen. Für die Menschen gibt’s unterdessen neue Bänke, eine neu angelegte Kräuterspirale und viel Grün – eben viel Platz für Ruhe und Entspannung, der direkt am Wohnheim bislang Mangelware war. „So schön das Haus am Quendelberg auch ist: Was ihm fehlt, ist eine Grünfläche“, sagt Kirchenvorstandsmitglied Margit Chiera, die Ideengeberin des Projektes. „Da unsere Pauluskirche aber einen sehr großen Garten hat, haben wir gemeinsam mit den Verantwortlichen des Wohnheims und der Verbandsgemeinde die Idee der gemeinsamen Nutzung in die Tat umgesetzt.“

Nun hofft das Team der Kirchengemeinde, dass die Idee Früchte trägt und der „Paulusgarten“ mit Leben und vielen Besuchern gefüllt wird. Das schöne, rund 4.000 Quadratmeter große Areal zwischen der Peterstor- und der Koblenzerstraße möchte künftig ein grüner Ort der Begegnung sein. (bon)
     
Nachricht vom 03.05.2019 www.ww-kurier.de