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Politik
AfD stellt Liste für Verbandsgemeinderatswahl in Hachenburg auf
Ende März versammelten sich die AfD-Mitglieder der Verbandsgemeinde Hachenburg zur Listenaufstellung für die anstehenden Kommunalwahlen. Die Bewerberliste besteht aus dreizehn Kandidaten, welche rechtzeitig beim Wahlleiter eingereicht und jüngst vom Wahlausschuss bestätigt wurde. Als Spitzenkandidat wählte die Versammlung den Dipl. Ing. Rainer Gutjahr aus dem Hachenburger Stadtteil Altstadt.
Rainer Gutjahr. Fotos: privatHachenburg. "Nachdem es in den vergangenen Jahren nicht möglich war, in der Region eine Alternative zu den etablierten Parteien in kommunale Räte zu wählen, freue ich mich nun, mit einer breit aufgestellten Liste, es den Menschen auch innerhalb der Verbandsgemeinde zu ermöglichen, eine neue freiheitliche Heimatpartei als Option zu den jahrelang eingesessenen Fraktionen zu bieten. Wenn von 144 Anträgen alle einstimmig beschlossen werden, dann braucht es dort auch mal welche, die auch mal Nein sagen und Angelegenheiten anders sehen. Als jemand, der aus der ehemaligen DDR stammt, ist mir tatsächliche Demokratie eine Herzensangelegenheit. Wir streben daher eine gute Zusammenarbeit aller Ratsmitglieder zum Wohle aller Bürger an, um gemeinsam unsere Region lebenswerter zu machen und zukunftsfähig zu gestalten", so der Rentner.

Auf Platz 2 wurde Kristina Berzina Schäfer, ebenfalls aus Hachenburg gewählt. Die 33-jährige Selbstständige Nageldesignerin will sich als gebürtige Lettin insbesondere für eine tatsächliche Integration von Migranten stark machen und als Gewerbetreibende mit Vergangenheit in der FDP Klein- und Mittelständler vertreten. Auf Platz 3 wählte die Versammlung Michael Stabenow, Rohrverformungsfachmann aus Kroppach.

Unter vielen anderen Punkten möchte die neue Fraktion den Investitionsstau für die Infrastruktur beseitigen, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver gestalten, die ärztliche Versorgung sicherstellen, das Ehrenamt stärken, sich für den Fortbestand kleiner Schulen stark machen, für den Erhalt der Ortskerne einsetzen und Leerstände angehen, sowie mehr direkte Mitbestimmung der Bürger fordern. (PM)
 
Nachricht vom 15.04.2019 www.ww-kurier.de