WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Vereine
Hospizverein Westerwald nach der Ära Rüffin
Am vergangenen Donnerstag, dem 7. März, wurde auf der Mitgliederversammlung des Hospizvereins Westerwald ein neuer Vorstand gewählt. Zuvor gab es, wie üblich, einen Rückblick auf das vergangene Jahr und die drei-jährige Wahlperiode. Es war eine besondere Rückschau. Gehalten wurde sie von Peter Rüffin, der wie kein anderer die Hospizbewegung im Westerwald personifiziert, etabliert und repräsentiert hat. Und das über das 21-jährige Bestehen des Vereins hinaus, 19 Jahre als ihr Vorsitzender. Auf Wunsch aus der Mitgliederversammlung heraus wurde er zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Von links nach rechts: Birgid Keller, Simone Schwenk, Hans-Günter Willuweit, Monika Schneider, Rita Gerhards, Andreas Wechsung, Friedhelm Simon. Foto: privatMontabaur. Das letzte Jahr war neben der im Mittelpunkt stehenden Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen sowie der vielfältigen Trauerarbeit, geprägt von zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen zum 20-jährigen Bestehen des Vereins.

Mit Peter Rüffin wurde auch sein langjähriger Stellvertreter Dr. Björn Mirow verabschiedet sowie die anderen Vorstandsmitglieder, Agnes Schmidt-Bleker, Dr. Marita Blitzko-Höhner, Rita Schneider, Petra Rickes und Dr. Andreas Wechsung, sowie der langjährige Kassenprüfer Hans-Joachim Kiefer.

Kontinuität aber auch großen Wechsel repräsentiert der neue Vorstand. Neuer Vorsitzender ist der seit der Vereinsgründung dem Vorstand angehörende Dr. Andreas Wechsung. Seine Stellvertreterin ist nun Rita Gerhards, die sich seit zehn Jahren im Team "Hospiz macht Schule" engagiert. Um die Finanzen kümmert sich der neue Schatzmeister Friedhelm Simon. Die neue Beisitzerin Birgid Keller gehörte dem Vorstand vor Jahren schon einmal an. Ganz neu sind Simone Schwenk, Monika Schneider und Hans-Günter Willuweit.

Als eine der Herausforderungen für die Zukunft stellte Dr. Wechsung die Gewinnung jüngerer Menschen für die Hospizidee dar. Von den über 500 Mitgliedern ist ein ganz großer Teil bereits über 60 Jahre alt. (PM)
Nachricht vom 14.03.2019 www.ww-kurier.de