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Politik
FWG-Kandidaten für den Stadtrat in Rennerod
In der letzten Mitgliederversammlung der FWG Verbandsgemeinde Rennerod, wurde von den zahlreich erschienenen Mitgliedern aus der Stadt Rennerod, die Kandidatinnen und Kandidaten für die Liste zur Wahl des Stadtrates aufgestellt. Nachdem in den letzten Monaten das FWG-Urgestein Peter Müller, nach über 35- jähriger Zugehörigkeit zum Stadtrat bekundet hatte, nicht mehr für eine Kandidatur zur Verfügung zu stehen, musste sich die Fraktion neu ausrichten und aufstellen.
Rennerod. Insbesondere auch durch den Zugewinn neuer Mitglieder ist es gelungen, eine gute Mischung von Jung und Alt, aus den unterschiedlichsten Berufsrichtungen und persönlichen Neigungen zusammenzustellen.

„Gerade in einem Rat wie der Stadt Rennerod, wo es neben Sachentscheidungen, überwiegend um persönliche, unvorhergesehene und den Bürger direkt betreffende Entscheidungen geht, ist es notwendig, auf eine solch breit aufgestellte Meinungsbildung zurückgreifen zu können. Ziel ist es, eine unparteiische, nur auf kommunaler Ebene basierende Vertretung im Stadtrat zu stärken, ohne landespolitische Vorgaben, Beeinflussung und persönliche Befindlichkeiten zur Selbstdarstellung", so der Fraktionsvorsitzende Olaf Schwöbel in seiner Stellungnahme.

Weiter führte er an, dass in den zurückliegenden Jahren alle, direkt den Bürger betreffende Entscheidungen, nach Abwägung und mit Sachverstand aller Fraktionen, nahezu einstimmig beschlossen wurden.

Der Fokus in der Stadt liegt auf einer schnellstmöglichen Umsetzung der Baumaßnahme Ortsumgehung B 54, auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit in der Hauptstraße.

Hierbei sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass weiterhin die Westernoher Straße als Landesstraße durch die Gemeinde führt und eine Umlegung und Anbindung an den Kreisel im Süden, für eine zusätzliche Entlastung in der Stadt, ebenfalls dringend erforderlich ist.

Es ist in den letzten Jahren festzustellen, dass die Planungs- und Baukosten der Gemeindestraßen derart aus dem Ruder laufen, dass sie von den Anliegern zum Teil schon nicht mehr oder nur mit erheblichem finanziellem Aufwand bezahlbar sind.

„Hier sind wir als Kommune gefragt, um uns vor Ort für ein verträgliches und bezahlbares Abrechnungsmodel (zum Beispiel wiederkehrende Beiträge) zu entscheiden. Wir sollten die Entscheidung, wann wir in unserer Gemeinde eine Straße neu ausbauen, nicht von einem Bezuschussungstermin des Landes abhängig machen. Eine gänzliche Abschaffung der Ausbaubeiträge für die Anlieger, ohne es auf andere Art und Weise refinanzieren zu müssen, kann auf Dauer vom Land nicht finanzierbar sein. Wir haben alle einen Anteil an der Nutzung unserer Gemeindestraßen zu leisten.

Die finanziellen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Stadt sind derzeit durch stark rückläufige Steuereinnahmen äußerst eingeschränkt. Das meiste Geld fließt in Maßnahmen zur Unterhaltung und Sanierung städtischen Eigentums sowie verpflichtende Ausgaben was Endabrechnungen und Ausgleichsmaßnahmen betrifft. Verstärkt sollten in den kommenden Jahren neue, innovative und leistungsstarke Betriebe angesiedelt werden, um im Bereich der Steuereinnahmen wieder besser aufgestellt zu sein und handlungsfähiger zu bleiben.“

Für die Liste zur Wahl zum Stadtrat Rennerod wurden folgende 20 Kandidatinnen und Kandidaten mit überwiegender Mehrheit der anwesenden Wahlberechtigten gewählt:
1. Olaf Schwöbel, 2. Norbert Güth, 3. Cyrus Nurischad, 4. Gerd Melchiori, 5. Sandra Kuhle,
6. Stefan Beul, 7. Kathrin Türk, 8. Niklas Gros, 9. Michael Franz, 10. Andreas Schmidt,
11. Reiner Gros, 12. Doris Müller, 13. Daniel Beul, 14. Katja Franz, 15. Heike Peter,
16. Hans-Werner Hering, 17. Inga Nowag, 18. Willibald Pitton, 19. Franklin Nowag,
20. Thomas Müller.

Informationen unter www.wahl-rennerod.de. (PM)
Nachricht vom 14.03.2019 www.ww-kurier.de