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Schule geräumt: Reizgas in der Realschule in Ransbach-Baumbach
AKTUALISIERT. Am heutigen Morgen (14. Februar) wurde der Polizei um 9.39 Uhr gemeldet, dass in der Erich-Kästner-Realschule plus in Ransbach-Baumbach augenscheinlich Reizgas versprüht wurde und mehrere Kinder über Atemreizungen klagten. Es war ein Großaufgebot von 120 Kräften im Einsatz. 24 Kinder wurden verletzt.
Reizgas-Alarm in Ransbach-Baumbach: Zahlreiche Einsatzkräfte sind an der Erich-Kästner-Realschule plus. (Video Fotos: Wolfgang Tischler)Ransbach-Baumbach. Großaufgebot von Einsatzkräften an der Erich-Kästner-Realschule plus in Ransbach-Baumbach: Am heutigen Morgen wurde der Polizei um 9.39 Uhr gemeldet, dass in der Realschule augenscheinlich Reizgas versprüht wurde und mehrere Kinder über Atemreizungen klagten. Polizei und Rettungskräfte sind im Einsatz. Die Schule ist geräumt, die betroffenen Kinder werden derzeit ärztlich versorgt, einige wurden nach Informationen des WW-Kuriers ins Krankenhaus gebracht. Der Gefahrstoffzug der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen ist vor Ort und führt Messungen im Schulgebäude durch.

UPDATE 13 Uhr
Um 12 Uhr gab es eine Pressekonferenz. Hier wurde berichtet, dass als erstes die Feuerwehr Ransbach-Baumbach mit 38 Kräften vor Ort war. Die Schule war zu diesem Zeitpunkt schon geräumt. Der Hausmeister hat die Einsatzkräfte der Feuerwehr empfangen und sie an den Ort des Geschehens geführt. Wehrführer Olaf Faller berichtete, dass das Reizgas deutlich wahrnehmbar war. Durch den Gefahrenstoffzug Höhr-Grenzhausen wurden Messungen durchgeführt. Mittlerweile sind alle Werte wieder auf Null gesunken. Weiterhin war im Einsatz der Einsatzleitwagen des Westerwaldkreises.

Bei der Reizgas-Attacke wurden 24 Kinder so verletzt, dass sie in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Hierfür waren starke SEG-Einsatzkräfte des Rettungsdienstes alarmiert worden, die sich um die Verletzten kümmerten. Aus Koblenz kam der Großraumrettungsbus Rheinland-Pfalz. Gut war auch, dass der Feuerwehrarzt Dr. Fischer direkt mit den ersten Kräften vor Ort war und sich direkt um die Verletzten kümmern konnte.

Vom Polizeisprecher Andreas Bode war zu hören, dass die Rettungskette sehr gut funktioniert habe und der Einsatz bislang vorbildlich gelaufen sei. Eine Spur auf den Verursacher und das eingesetzte Gas gibt es noch nicht. Die Ermittlungen laufen derzeit. Vor Ort waren auch der Stadtbürgermeister Michael Merz und Landrat Achim Schwickert, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Aktuell läuft der Unterricht wieder. Eltern sind informiert. (as/woti)


Video von der Einsatzstelle


     
Nachricht vom 14.02.2019 www.ww-kurier.de