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Hegering Hachenburg will Lebensraumverbesserung
Die diesjährige Hegeringversammlung fand am Samstag, dem 2. Februar in Hattert statt. Hegering-Leiter Horst Bender konnte zahlreiche Jäger und die Jagdhornbläserguppe Kroppacher Schweiz begrüßen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen in diesem Jahr Erhalt und Förderung des Lebensraums für das Niederwild.
Hegering-Versammlung. Foto: privatHattert. Hier geht es unter anderen um das Rebhuhn und den Hasen - hiermit untrennbar verknüpft ist die Verbesserung der Bedingungen für die Insektenwelt. Der Landesjagdverband hat deshalb ein Wildschutzprogramm „Feld und Wiese“ aufgelegt. Es wurden hierfür Sarah Wirtz und Christian A. Lintow eingestellt, um das Programm in Rheinland-Pfalz umzusetzen.

Damit dies nicht nur gute Ratschläge bleiben, präsentierte Wirtz in der Versammlung die möglichen Förderungen durch den Verband. So können unter anderem Greeningflächen der Landwirte mit 60 Prozent der Saatgutkosten gefördert werden.

Bei der Anlage von Blühflächen beträgt die Saatgutförderung bis zu 80 Prozent und die Bearbeitungspauschale pro Hektor beträgt für den Landwirt 200 Euro. Ohne bürokratischen Aufwand können die Mittel beim LJV beantragt werden oder man spricht mit dem Jäger vor Ort.

Nach diesen Informationen gab es noch Ausführungen von dem Kreisvorsitzenden Klaus Skowronek zum Stand der ASP, die sinnvolle Verwertung von Fuchsbälgen durch die Firma „Fellwechsel“ und anderen jagdpolitischen Themen.

Kreisjagdmeister Bernd Schneider bewertete die Trophäen. Wobei die stärksten Gehörne aus Hattert, Marzhausen und Roßbach kamen. Sascha Reusch von der Kreisverwaltung informierte über Aktuelles auch von der Veterinärabteilung. Mit Signalen der Jagdhörner wurde der informative Nachmittag beendet. (PM)
Nachricht vom 09.02.2019 www.ww-kurier.de