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Wohnhaus in Bilkheim wird Raub der Flammen
Am Sonntagabend (20. Januar), um 21.33 Uhr, wurde der Vollbrand eines Einfamilienhauses in Bilkheim, Neurother Straße gemeldet. Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 90.000 Euro geschätzt. Das Haus ist unbewohnbar.
Foto und Video: RS MediaBilkheim. Zu der Ursache des Feuers, das ein Wohnhaus in Bilkheim zerstörte, muss die Kriminalpolizei die Ermittlungen am heutigen Montag aufnehmen. Als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen stand das Dachgeschoss bereits in Vollbrand. Im Haus befanden sich zu diesem Zeitpunkt weder Tiere noch Personen. Der telefonisch erreichte Hausbesitzer wies darauf hin, dass er Sportschütze sei und im Haus Munition lagere. Zur Sicherheit der Feuerwehrkräfte erfolgten daher keine Löschangriffe von innen. Der Brand wurde ausschließlich von außen bekämpft.

Um an alle Glutnester zu kommen, musste das Dach von der Feuerwehr abgetragen werden. Für die gesamte Nacht wurde anschließend eine Brandwache eingerichtet. Durch das Feuer wurde eine Oberleitung beschädigt, weshalb es zu Beeinträchtigungen der Stromversorgung im Ort kam. Probleme bereitete den Einsatzkräften auch das sofort gefrierende Löschwasser, denn die Temperaturen lagen deutlich im Frostbereich.

Neben der Polizei Westerburg und dem DRK, waren die Feuerwehren Bilkheim, Meudt, Herschbach, Wallmerod und Westerburg mit insgesamt 66 Kräften im Einsatz. Die Kreisstraße 96 musste innerorts wegen gefrierendem Löschwasser vorübergehend gesperrt werden. Eine Umleitung wurde durch die Straßenmeisterei Rennerod eingerichtet. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. (woti)


Video von der Einsatzstelle




Nachricht vom 20.01.2019 www.ww-kurier.de