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Selbstverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte
Am Freitag den 5. Oktober, um 16:15 Uhr, wurde die Polizei in Montabaur zu einem Einsatz in den Netto-Markt nach Siershahn gerufen, da sich dort eine Person die Arme aufschneiden würde. Nachdem zwei Streifenwagen vor Ort eintrafen, wurden die Angaben des Anrufers bestätigt und der Mann hatte sich bereits mit Rasierklingen erhebliche Schnittverletzungen an beiden Unterarmen zugefügt.
SymbolfotoSiershahn. Da sich der Beschuldigte gegen eine ärztlichen Versorgung vehement zur Wehr setzte und den Aufforderungen der Polizei keinerlei Folge leistete, musste er unter Anwendung des unmittelbaren Zwangs fixiert und dem DRK übergeben werden.

Auch dabei widersetzte er sich fortlaufend und beleidigte die Polizeibeamten mit Schimpfwörtern. Durch das Gerangel und die zwangsweise Zuführung in den Rettungswagen wurden die Polizeibeamten mit Blut bespritzt. Da sich der Beschuldigte auch im Rettungswagen nicht beruhigen ließ, wurde durch ihn die Transportliege des DRK beschädigt. Der bei der Polizei aus früheren Einsätzen bereits amtsbekannte Mann musste nach erster medizinischer Notversorgung unter Polizeibegleitung in die Rhein-Mosel-Fachklinik nach Andernach gebracht werden.
Nachricht vom 06.10.2018 www.ww-kurier.de