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Betrugsmasche rechtzeitig verhindert
Am Freitag, dem 13. Juli konnten Kriminalbeamte der Kriminaldirektion Koblenz erfolgreich einen Betrugsversuch mit der Masche "Falsche Polizeibeamte" zum Nachteil älterer Menschen in Hilgert/Westerwald verhindern.
SymbolfotoHilgert. Das Seniorenehepaar wurde am 12. Juli von falschen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Ihnen wurde mitgeteilt, man habe soeben Einbrecher festgenommen, auf deren mitgeführter Liste die Angerufenen als nächstes Einbruchsziel vermerkt seien. In der Folge wurde das Ehepaar nach in der Wohnung befindlichen Vermögenswerten ausgefragt.

Nachdem die Senioren dies verneinten wurden sie aufgefordert, ihr Gesamtvermögen von den Geldkonten der Hausbank abzuheben und in einem Schließfach zu deponieren, da das Ersparte durch eingeschleuste Bandenmitglieder der Einbrecherbande in der Bank gefährdet sei. Dieser Aufforderung kamen die Eheleute unter der von den Tätern geforderten Verschwiegenheit nach.

Erst nach eingehender Beratung durch die zwischenzeitlich eingeschaltete echte Polizei konnte die Vollendung der Tat verhindert und das Vermögen der älteren Menschen gesichert werden. Insoweit stellte sich Freitag der 13. für die Täter nicht als Glückstag heraus.

Daher rät die Polizei:
- Seien Sie stets misstrauisch und machen Sie keine Angaben zu Vermögenswerten.
- Die "echte Polizei" wird niemals Bargeld oder Schmuck bei Ihnen zuhause abholen oder Sie auffordern dies einer Person zu übergeben oder außerhalb der Wohnung zu platzieren.
- Erst recht mischt sich die Polizei nicht in Bankangelegenheiten ein und würde Sie niemals auffordern ihre Bankkonten aufzulösen.
- Rufen Sie die Polizei am besten mit einem anderen Telefon an sobald Ihnen etwas merkwürdig erscheint oder sprechen Sie persönlich bei Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle vor.
Nachricht vom 16.07.2018 www.ww-kurier.de