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Feuerwehrleute üben sicheren Umgang mit der Motorkettensäge
Montabaur. Die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Montabaur lässt derzeit rund 100 aktive Feuerwehrleute in der sicheren Handhabung von Motorkettensägen schulen. In den letzten Jahren waren die Feuerwehrleute vermehrt nach Unwettern im Einsatz, um Straßen und Häuser von umgefallenen Bäumen zu befreien.
Ein anstrengender und lehrreicher Tag liegt hinter den Feuerwehrleuten, die an der Fortbildung „Bediener Motorkettensäge“ teilgenommen haben. (Foto: Ralf Felix Kespe)Montabaur. Sicherheit geht vor. Das gilt bei den Feuerwehrleuten in jedem Einsatz. Beim Umgang mit Motorkettensägen betrifft das vor allem die eigene Sicherheit der Helfer. Deshalb lässt die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Montabaur jetzt rund 100 aktive Feuerwehrleute in der sicheren Handhabung von Motorkettensägen schulen. In den letzten Jahren waren die Feuerwehrleute vermehrt nach Unwettern im Einsatz, um Straßen und Häuser von umgefallenen Bäumen zu befreien. Dabei sind Motorkettensägen ein wichtiges Werkzeug, dessen Bedienung Gefahren birgt und deshalb gelernt sein will.

Bei den Schulungen kann die Wehrleitung auf eigenes bewährtes Personal zurückgreifen: Tomas Kohlenbeck, Tim Kespe und Ralf Felix Kespe sind als Ausbilder für den Kreisfeuerwehrverband tätig und haben nun die Schulungsreihe für die Kameraden aus den 21 Freiwilligen Feuerwehren Verbandsgemeinde Montabaur übernommen. Die Lehrgänge „Bediener Motorkettensäge“ werden als Grundausbildung und oder Fortbildung durchgeführt; bei der Fortbildung werden die Kenntnisse aus der Grundausbildung aufgefrischt und vertieft. In diesem Jahr bietet die Verbandsgemeinde Montabaur ihren Feuerwehrleuten insgesamt fünf Lehrgänge an, konkret sind es zwei Grundschulungen und drei Fortbildungen.

Den Auftakt der Reihe machte eine Fortbildung Mitte Mai in Montabaur, an der 21 Feuerwehrleute aus Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Holler, Hübingen, Montabaur, Nentershausen, Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen und Simmern teilgenommen haben. Zu Trainingszwecken hatten die Ausbilder den Spannungssimulator des Landesfeuerwehrverbandes ausgeliehen. So konnten die Teilnehmer üben, wie man gefahrlos Holz schneidet, das unter Spannung steht. Außerdem lernten die Feuerwehrleute, wie man mit Hilfe von Seilwinden gefällte Bäume bewegt. (PM)
 
Nachricht vom 17.05.2018 www.ww-kurier.de