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Absolventen für Gesundheitsberufe können Stellen aussuchen
Es ist eine gemeinsame Ausbildung für Gesundheits- und Krankenpflege der DRK-Standorte in Hachenburg, Altenkirchen, Neuwied und Asbach, die das Bildungszentrum anbietet: drei Jahre dauert sie. „Und danach können sich die erfolgreichen Absolventen ihre Stelle aussuchen, so begehrt sind unsere Schüler“, berichtet Schulleiterin Corinna Kronsteiner-Buschmann vom exzellenten Ruf der Schule.
Das Team des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe in Hachenburg um Leiterin Corinna Kronsteiner-Buschmann (5.v.l.) freut sich auf motivierte Interessenten. Foto: privatHachenburg. Das Bildungszentrum wird von der DRK Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar e.V. getragen. Ein Vorteil daraus: die Absolventen können in vielen Arbeitsfeldern der DRK Schwesternschaften in ganz Deutschland sowie auch in einem der Häuser der DRK Trägergesellschaft Süd-West arbeiten. Außerdem sind Auslandseinsätze im Rahmen des Internationalen Roten Kreuzes möglich.

Zum 1. September startet jeweils ein neuer Ausbildungsjahrgang, bei dem maximal 60 Schüler aufgenommen werden. Mittlere Reife ist Voraussetzung, eine Altersbeschränkung gibt es nicht. „Die ersten Plätze für dieses Jahr sind bereits vergeben, deshalb empfiehlt sich eine baldige Bewerbung“, so die Schulleiterin. „Allerdings raten wir den Bewerbern, vorab ein Praktikum zu machen.“ Dies hilft den jungen Menschen, ein klares Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers zu erhalten. „Bewerber, die ein solches Praktikum vorweisen können, kommen für uns in die engere Wahl“, erläutert Corinna Kronsteiner-Buschmann.

Zehn Lehrer sind im Schulteam. Sie sorgen für die Vermittlung der theoretischen Inhalte. Den praktischen Teil leisten die jungen Menschen im DRK-Verbundkrankenhaus Altenkirchen-Hachenburg, im DRK Krankenhaus Neuwied oder an der DRK Kamillus Klinik in Asbach ab. Die Lehrer stehen während der Ausbildung als Förderer und Coach zu Verfügung und versuchen, die Entwicklung der Schüler zu unterstützen. Deshalb gehören Gesprächsangebote ebenfalls dazu.

Gute Erfahrung hat man im Bildungszentrum auch mit Umsteigern oder mit Frauen nach der Familienphase gemacht, die sich beruflich neu orientieren wollen. „Derzeit ist unsere älteste Schülerin 47 Jahre alt, unsere jüngste gerade einmal 16 Jahre. Und 17 Schüler – verteilt über alle Jahrgänge – sind älter als 30 Jahre. Gerade diese Schüler und Schülerinnen bringen ihre Lebenserfahrung mit, sind engagiert und stehen mitten im Leben“, erläutert die Corinna Kronsteiner-Buschmann.

Auch für den Umgang mit den Patienten ist ein etwas höheres Lebensalter manchmal von Vorteil. Denn auch diese werden immer älter – und da fällt die Pflege sehr jungen Menschen nicht immer leicht. Schön für die Schule ist auch, dass viele der „Neulinge“ auf Empfehlung bisheriger Absolventen kommen.

„Krankenpflege ist ein vielseitiger und krisensicherer Beruf“, betont die Schulleiterin. Denn auch nach der Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten der Weiterbildung oder des Studiums. „Die Nähe zum Menschen, die unterschiedlichen Aufgaben, die Arbeit im Team und die Möglichkeit, qualifiziert helfen zu können, sind die Gründe, warum sich Menschen für diesen Beruf entscheiden“, berichtet die Schulleiterin. „Auch wenn die Rahmenbedingungen nicht immer die besten sind, ist dieser Beruf toll. Man hat täglich Kontakt zu Menschen jeden Alters und braucht Kopf, Herz und Hand für diesen Beruf.“

Die Schule ist für die drei Jahrgänge bestens ausgerüstet: Allein in sieben Gruppenarbeitsräumen kann – neben den Klassenzimmern – gearbeitet werden. Alle Räume sind hell, ruhig und freundlich eingerichtet und verfügen über moderne Arbeitsmittel. (PM)
Nachricht vom 21.02.2018 www.ww-kurier.de