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Sport
SG Grenzbachtal – eine neue Spielgemeinschaft
In diesem Jahr hat sich eine neue Spielgemeinschaft (SG) gegründet. Die SG Grenzbachtal besteht aus den Vereinen JSV Marienhausen, SV Wienau, TUS Rossbach und der FC Mündersbach. Die SG Grenzbachtal lud alle Fußballinteressierten zur Kadervorstellung der komplett neu formierten Seniorenmannschaften am Freitag, 21. Juli, um 19 Uhr, am Rasenplatz in Roßbach ein.
Auflaufen der Trainer und Spieler der neuen SG, um sich den Zuschauern vorzustellen. Fotos: Wolfgang TischlerRoßbach. Neben den neuen Trainern, Timo Wolfkeil, Sascha Blazek, Timo Busch und Daniel Radzanek werden insgesamt über 70 Spieler für die neue SG in der kommenden Saison in drei Mannschaften am Ball sein. Grund genug, ein erstes gemeinsames Foto zu machen und die Jungs einzeln den Fußballfreunden in der Region vorzustellen.

Mit dieser Neuausrichtung möchte die SG Grenzbachtal langfristig eine neue Basis für erfolgreichen Fußball legen. Die erste Mannschaft wird in der B-Klasse auflaufen. Ziel ist es einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, wie es Timo Wolfkeil formulierte. Die beiden anderen Mannschaften müssen ganz unten starten. Außer der Neuentwicklung im Seniorenbereich steht bereits seit einigen Jahren die komplette Neustrukturierung der Jugendarbeit ganz oben auf der Prioritätenliste.

Mittlerweile spielen über 200 Kinder und Jugendliche in der JSG neben der SG Grenzbachtal mit den Vereinen des JSSV Freirachdorf und dem SV Marienrachdorf Fußball. Der erste Vorsitzende der neuen SG, Jörg Brach, erklärte, dass es mittlerweile einen Zusammenschluss von bis zu zehn Ortschaften braucht, um eine B- oder A-Jugend für den Spielbetrieb zu stellen. Fußball steht nicht mehr ganz oben auf der Agenda bei den älteren Jugendlichen.

Eine eigene durchgängige Jugendarbeit von dem Bambinis bis zur A-Jugend war und ist das ehrgeizige Ziel, das sich gesteckt wurde. In der kommenden Spielzeit ist dies mit insgesamt elf Jugendmannschaften wieder gewährleistet. Ein toller (Zwischen)-Erfolg, ist die Jugend doch die Zukunft der Vereine und wird als Unterbau für die Seniorenmannschaften dringend benötigt. (woti)
   
Nachricht vom 21.07.2017 www.ww-kurier.de