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Autowäsche beim Oldietreffen in Winnen gratis
Die Regenschauer konnten die Freunde an den Oldtimern mit anschließender Ausfahrt nicht bremsen. Volles Festzelt, leckeren Kuchen und Bier lief in Strömen, so wie es sich die Veranstalter erhofft hatten. Wieder einmal ein gelungenes Fest mit umfangreichem Kirmesprogramm in der Gemeinde Winnen.
Oldietreffen in Winnen. Fotos: Reinhard PanthelWinnen. Im Rahmen der Feierlichkeiten in Winnen ließen es sich die treuen und interessierten Festbesucher nicht nehmen, trotz starken Regens das Festzelt aufzusuchen. So war es am Vorabend und auch am Sonntag, als die Oldtimerbesitzer der Einladung folgten und sich zum Stelldichein einfanden. Normalerweise werden die Schätzchen mit Chrom und Lack nur bei schönem Wetter zur Schau gestellt, aber diesmal waren überraschend viele Liebhaber nach Winnen gekommen, um an der sich anschließenden Ausfahrt teilzunehmen.

Als Kenner der Szene und mit viel Fachwissen ausgestattet, hat sich auch diesmal Gregor Immig aus Rennerod zusammen mit seinem Partner viel Mühe gemacht, um die einzelnen Fahrzeuge vorzustellen. Regen, Regen, Regen, eigentlich schade, aber es gab keine finster dreinschauende Gesichter und aufmerksame Zuhörer lauschten den Erklärungen der beiden Experten.

Als ältestes Fahrzeug wurde ein VW-Kübel aus dem Baujahr 1943 und sein Besitzer Uwe Fellinger erwähnt. „Gut restauriert leichtem Beschuss“, merkte Gregor Immig an. Die weiteste Anreise bewältigte ein Teilnehmer aus Erndtebrück. Auch die Originalität fand Anerkennung der Jury und so konnte sich Jürgen Schäfer mit seinem englischen Sportwagen Daimler SP 250 freuen. Es wurden nicht nur die Gewinner mit Preisen beschenkt, sondern auch das Los entschied und lohnte sich für die Auserwählten. Sachpreise und ein Hubschrauber-Rundflug mit Reiner Meutsch von der Stiftung „fly and help“ wurden mit Beifall quittiert.

Danach setzte sich die Kolonne unter den staunenden Blicken der Besucher in Bewegung. Von Winnen aus Richtung Guckheim mit einem – trotz Regenwolken – erkennbaren Ausblick in den Taunus, weiter „rund um die Westerwälder Seenplatte“ zum Ziel, dem Stöffelpark in Enspel. repa
       
Nachricht vom 24.06.2017 www.ww-kurier.de