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In 513 Metern Höhe dem Himmel ein Stück näher
Himmelfahrtstreffen an Jöckels Hütte in Alpenrod war wieder ein besonderer Erlebnis. Radler und Wanderer kennen den Treffpunkt am Aussichtsturm in Alpenrod schon lange. Bei Oldie-Liebhabern auf zwei und vier Rädern gilt der Ort als Zentrum für Benzin-Gespräche und angeregte Unterhaltungen. Am Himmelfahrtstag hatten sich die Traktor-Liebhaber zum Stelldichein versammelt.
Oldies-Treffen an Jöckels Hütte. Fotos: Reinhard Panthel, Luftbilder: Ralf SteubeAlpenrod. Es ist immer wieder verwunderlich, woher die Oldie-Freaks anreisen. Auch diesmal sorgte das ideale Wetter für Betrieb in und um Jöckels Hütte. Traktoren verschiedener Baujahre und Größen bildeten einen illustren Rahmen. Sogar ein Spalter und eine Säge zum Holzmachen im Einsatz fanden Bewunderung. Wer einmal erleben konnte, wie schwierig das Holzrücken mit enormem Kraftaufwand ist, der bekommt schon Respekt vor den Giganten der motorisierten Landwirtschaft.

Rings um die Hütte herrschte schon ab morgens Hochbetrieb. Eisbuden, warme und kalte Getränke und natürlich die Gastronomie aus Jöckels Hütte ließen keine Wünsche offen. Diesmal hatten sich auch Schatztruhen mit Ersatzteilen für die Oldtimer-Liebhaber eingefunden und so mancher schon lange gesuchte Fehlartikel konnte für ein paar Euro schnell und einfach beschafft werden. Auch die passende Literatur war im Angebot.

Was aber immer wieder wichtiger als Umsatz und Verzehr ist, waren die gesamte Atmosphäre, das Treffen mit Gleichgesinnten und der oft fruchtbare Gedankenaustausch. „Dicke-Backen-Musik“ im Festzelt ließ keine Langeweile aufkommen. Zwischen den PS-Giganten auf der Festwiese fanden sich aber auch so nach und nach Oldie-Motorräder und Personenwagen aus den 60ziger Jahren ein. Opel, Wartburg, Goggomobil und ein BMW 700 Langheck-Coupé verrieten unzählige Stunden von Restauration und Pflege. Alle vereint in der Jöckel-Fangruppe, die mehrmals im Jahr zu einem lohnenden Treffen kommt. repa
       
       
 
Nachricht vom 24.05.2017 www.ww-kurier.de