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Schwerer Unfall auf A3 bei Görgeshausen
Mit schweren Verletzungen wurde am Freitag, den 20. Mai nach einem Unfall auf der Autobahn A 3 eine Person mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Koblenz geflogen. Eine weitere Person mittels Rettungswagen schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ein Pickup war augenscheinlich ungebremst unter einen LKW gefahren.
Fotos: Klaus-Dieter HäringGörgeshausen. Die genaue Unfallursache war zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme noch nicht zu erfahren. Auch das Alter des Fahrers und des Beifahrers, die beide in einem Pikup fuhren, war bis dahin unbekannt. Bekannt war auf jeden Fall, das gegen 15 Uhr ein LKW in Richtung Köln fahrend auf der mittleren Spur der dreispurigen Autobahn sich befand. Normalerweise ein Bereich in dem ein Überholverbot für LKW besteht.

Da seit kurzem der Verkehr über eine funkgesteuerte Anlage geregelt wird, muss von Seiten der Polizei die Schaltung der Signalanlage noch ermittelt werden. Fest steht, dass der LKW auf der mittleren Spur kurz vor der Grenze zu Rheinland-Pfalz fuhr, als ihm der Pikup frontal ins Heck knallte. Der PKW wurde noch über eine längere Strecke mitgeschleift. Beide Fahrzeuge kamen genau an der Behelfsabfahrt Görgeshausen zum Stillstand.

Der Pikup wurde durch die Wucht des Aufpralls weit unter den LKW geschoben. Dadurch wurden die beiden Personen im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von den Einsatzkräften der Feuerwehren aus Nentershausen und Görgeshausen herausgeschnitten werden. Danach wurden sie notärztlich versorgt. Ein beim PKW-Fahrer durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf die Stoffgruppen THC, Amphetamin.

Es entstand in dieser Zeit ein Rückstau von über 14 Kilometer, denn die Autobahn war für eineinhalb Stunden voll gesperrt. Und auch in Richtung Frankfurt kam der Verkehr fast zum Stillstand da einige Autofahrer langsam fuhren, um Fotos vom Unfall zu machen. (kdh)
       
   
Nachricht vom 19.05.2016 www.ww-kurier.de