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Das Konzept „Greenroom“ geht an den Start
Schicke Cocktails sind genauso im Angebot wie coole Spiele, Musik und natürlich nette Leute, die jede Menge Spaß haben wollen. Es klingt genauso, wie die Vorfreude auf ein Wochenende in Feierlaune, und genau das wollen die Beteiligten mit dem Greenroom auch vermitteln, allerdings ohne dass Alkohol dabei eine Rolle spielt. Tolle Party, tolle Stimmung, mit Freunden oder Fremden – Feiern im grünen Bereich.
Greenroom Hachenburg. Foto: privat.Hachenburg. Den Weg dahin, diese Einstellung gegenüber Gleichaltrigen zu vertreten, ohne belehrend oder als Spaßbremse wahrgenommen zu werden, gehen Jugendscouts aus der Realschule plus in Hachenburg und dem Gymnasium Marienstatt gemeinsam mit Reiner Kuhmann als Präventionsfachkraft des Diakonischen Werkes. Die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren haben häufig schon Projektarbeit zu den Risiken von Drogen- und übermäßigem Alkoholkonsum geleistet und sind wichtige Partner bei der altersgerechten Vermittlung einer gesunden Skepsis gegenüber dem eigenen Verhalten zu diesen Suchtmitteln.

Das macht sie sie zu den idealen Vermittlern in der Präventionsarbeit in diesem Bereich, weshalb Prof. Dr. Wilma Funke als Vorsitzende des Fördervereins „Respekt“ sich ganz sicher ist, dass die vom Verein geleistete Spende in Höhe von 10.000 Euro zur Ausstattung eines mobilen Alternativangebots zum Einsatz bei Festlichkeiten gut angelegt ist. Sobald der kompakte Fahrzeuganhänger an Ort und Stelle transportiert wurde, lädt das ansprechend gestaltete Innere mit Spielekonsole, Musikanlage, Singstar und anderem zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Sitzwürfel, Stehtische und ein Vorzelt bieten ausreichend Platz, um leckere alkoholfreie Cocktails zu genießen, die sich von den üblicherweise verkauften Softdrinks zum Beispiel bei einer Kirmes unterscheiden.

Mit Hilfsmitteln wie Rauschbrillen oder Videos kann die Thematik der Grenzüberschreitung beim Alkoholkonsum angesprochen werden, ohne Verbotsszenarien bemühen zu müssen. Überhaupt geht es bei dem Projekt nicht um Einschränkungen, sondern um das Aufzeigen zusätzlicher Möglichkeiten, die bestenfalls von den Jugendlichen selbst entwickelt werden. Dafür bedankt sich schon jetzt Gabriele Greis, die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, bei diesen und dem Team des Jugendzentrums. Die dort durchgeführten Treffen werden fortgesetzt, damit ein Konzept für die Reservierung, Ausleihe und Besetzung des Greenrooms ausgearbeitet und öffentlichkeitswirksam verbreitet werden kann.

Dann also auf bald, beim Feiern und Spaß haben.
Nachricht vom 10.04.2016 www.ww-kurier.de