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Deutscher Alterspreis: „Vielfältig Wohnen!“
Der Deutsche Alterspreis 2016 sucht in diesem Jahr die besten Ideen zum Thema „Vielfältig Wohnen!“ im und für das Alter. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich, lange selbständig wohnen zu können. Ideen zur Realisierung sind gefragt. Bewerbungen sind bis zum 26. April ausschließlich über das Online-Bewerberportal möglich.
Dr. Andreas Nick MdB. Foto: privat.Hachenburg. Dr. Andreas Nick begrüßt den mit insgesamt 120.00 Euro dotierten Alterspreis: „Der Gedanke, im Alter nicht mehr selbstbestimmt leben zu können, macht vielen Menschen Angst. Einige sehen im Altenheim eine Art Endstation und fürchten, sozial zu vereinsamen. Doch solche Vorstellungen des betreuten Lebens sind nicht mehr zeitgemäß. Es gibt immer mehr Ideen und Konzepte, die Wohnqualität und somit auch die Lebensqualität für unsere älteren Mitmenschen zu verbessern. Der Deutsche Alterspreis 2016, mit seinem Thema „Vielfältiges Wohnen“, ist ein wertvolles Konzept und der richtige Ansatz, weitere Ideen zu sammeln, die Menschen bis ins hohe Alter ein volles Maß an Lebensfreude ermöglichen.“

Nachdem die Robert Bosch Stiftung mit dem Deutschen Alterspreises 2015 beispielgebende Initiativen für ein altersfreundliches Stadtleben ausgezeichnet hat, gilt es dieses Jahr zum Thema „Vielfältig Wohnen!“ die besten Ideen im und für das Alter zu finden.

Bewerbungen sind bis zum 26. April ausschließlich über das Online-Bewerberportal möglich. Nähere Informationen zur Ausschreibung und zur Bewerbung sind unter www.alterspreis.de zu finden.

Warum „Vielfältiges Wohnen“? Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich, lange selbständig wohnen zu können. Um dies zu ermöglichen, sind immer mehr Ältere bereit, den eigenen Lebensstil anzupassen – wollen aber ihre Lebensentwürfe und Ansprüche an das Zuhause nicht vollständig aufgeben. Gelingendes Wohnen im Alter schließt daher die vielfältigen Bedürfnisse der älteren Menschen ein und ist zukunftsorientiert gestaltet.

Beim Deutschen Alterspreis 2016 werden Initiativen gesucht, die einen neuen Blick auf das Thema Wohnen im Alter ermöglichen. Konzepte aus der Architektur schaffen eine barrierefreie und an die verschiedenen Lebensphasen anpassbare Wohnumgebung. Ansätze aus der Technik und dem Design erhöhen die Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden. Alternative Formen des Wohnens erproben neue Wege des Zusammenlebens, die auch der wachsenden Pluralität von Lebensentwürfen und kulturellen wie religiösen Zugehörigkeiten in unserer Gesellschaft Rechnung tragen.

Hieraus sollen die besten Ideen für vielfältiges Wohnen im Alter ausgezeichnet werden. Alle Bewerbungen sollen mit Originalität überraschen, zukunftsweisende Lösungsansätze präsentieren und das Potential haben, als Vorbilder zu wirken.
Nachricht vom 15.03.2016 www.ww-kurier.de