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B 255 nach Unfall stundenlang gesperrt
Über mehrere Stunden war am Dienstag, dem 5. Januar bis in die Mittagsstunden die Bundesstraße 255 nach einem Unfall gesperrt, der sich schon in der Nacht ereignete. Ein LKW war bei Rothenbach von der Straße abgekommen und musste mit einem Kran geborgen werden.
Fotos: Klaus-Dieter HäringRothenbach. Der Fahrer eines leeren Kleinlasters befuhr dabei die Bundesstraße 255 in Richtung Montabaur. Aus bisher unerklärlichen Gründen kam er mit seinem Fahrzeug nach einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet mit seinem Fahrzeug in einem tiefen Graben. Dabei brach der Fahrer sich mehrere Finger und musste ärztlich behandelt werden. Da der LKW leer war, wurde die Bergung des Fahrzeuges für den frühen Morgen angesetzt.

Nachdem die Bundesstraße für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt wurde, kam ein großer Abschleppkran zum Einsatz. Dieser musste, bevor der LKW geborgen wurde, sich um einen Baum kümmern der ebenfalls umgefahren wurde. Nachdem dieser zur Seite geräumt war, kamen schwere Ketten zum Einsatz, die das Fahrzeug wieder auf die Straße hoben. Ein Abschleppwagen transportierte den LKW ab und die Bundesstraße konnte in den Mittagsstunden wieder frei gegeben werden.

Im Rahmen der Bergung fand sich auch der Besitzer der Weide ein, die an die Bundesstraße grenzt. Dieser beschwerte sich über die Zustände an dieser Stelle. Er sei auch schon in Diez bei der Straßenverkehrsbehörde vorstellig geworden. Schon vier Wochen vor diesem Unfall habe sich an gleicher Stelle ein Unfall ereignet. „Hier sind keine Leitplanken und sonst auch nichts“ schimpfte der Besitzer. Die Behörde hätte ihm geantwortet, dass eine Leitplanke nur an Straßengräben angebracht wird, die mindestens eine Tiefe von drei Metern haben. kdh
 
Nachricht vom 06.01.2016 www.ww-kurier.de