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Es plätschert der Bach, es gackern die „Höner“
Der Wettergott meint es an diesem Wochenende gut. Und wenn man die Atzelgifter fragt, wie die Stimmung ist, hört man auch nur Zustimmung. Denn an diesem Wochenende ist am Ufer der Nister wieder einmal ein „Hönerfest“, zu dem nicht nur Einheimische, sondern auch andere interessierte Gäste eingeladen sind.
Foto: Reinhard PanthelAtzelgift. Ein zwangloses Miteinander bei Musik und guter Verpflegung. Am Sonntag, 23. August, treffen sich ab 10.30 Uhr Liebhaber alter Automobile zu einem Stelldichein und die Naubergmusikanten sorgen für die richtige Stimmung.

Es ist kein richtiges „großes Fest“ was zum sechsten Mal der „Hönerclub“ da organisiert, aber all die, die in den vergangenen Jahren dort waren, kommen auch in diesem Jahr bestimmt wieder. Von der Ortsmitte überquert man über einen Steg die „große Nister“ und die, die mit dem Oldtimer kommen, fahren kurz vor der Brücke nach Luckenbach nach links entlang der Nister zum „Festgelände“. Als Währung gilt der „Hönerdollar“, als einziges gültiges Zahlungsmittel. (Wechselstuben sind natürlich vorhanden).

Start ist am Samstag, 22. August, ab 18 Uhr. Ein DJ sorgt für die richtige Musik. Sonntag, 23. August, spielen die Naubergmusikanten ab 10.30 Uhr und die ersten Oldtimer rollen an. Deftige Erbsensuppe mit Einlage wird angeboten, damit die eigene Küche daheim kalt bleiben kann. Der Hönerverein hat weiterhin eine Hüpfburg für Kinder, ein Torwandschießen ab 15 Uhr mit Siegerehrung, eine Cocktailbar und Kaffee und Kuchen am Nachmittag angekündigt. Ein Holzkohlengrill steht an beiden Tagen mit Grillspezialitäten zur Verfügung. Ein hölzener Tanzboden „wie früher“ wird nicht lange auf Nutzer warten müssen.

Gisbert Söhngen ist stets engagiert und steuert auch in diesem Jahr die Oldiefreunde auf zwei und vier Rädern. Motorräder, Traktoren und alte Autoschätzchen aus längst vergangener Zeit glänzen um die Wette. Benzingespräche gehören naturgemäß dazu. Es wird spannend. (repa)
Nachricht vom 20.08.2015 www.ww-kurier.de