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Nachricht vom 25.11.2014
Region
Schulsozialarbeit auch an Gymnasien
Nach dem Willen der CDU-Kreistagsfraktion soll der Westerwaldkreis die bisher erfolgreiche Arbeit der Schulsozialarbeit an weiterführenden Schulen ab dem Haushaltsjahr 2015 auch auf die Gymnasien im Landkreis ausweiten. Einen entsprechenden Antrag für die nächste Kreistagssitzung hat CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel in einem Schreiben an Landrat Achim Schwickert gerichtet.
Westerwaldkreis. Hierfür soll nach den Vorstellungen der CDU eine volle Stelle für die Betreuung der kreiseigenen Gymnasien eingerichtet werden. Den Gymnasien in privater Trägerschaft wird vom Kreis eine finanzielle Unterstützung nach den Förderkriterien des Landes Rheinland-Pfalz in Aussicht gestellt.

Die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jenny Groß verweist darauf, dass sich die vom Kreis eingerichtete Sozialarbeit an weiterführenden Schulen hervorragend bewährt habe. Es zeige sich allerdings, dass zunehmend auch an Gymnasien Bedarf dafür entstehe, die dort tätigen und in diesem Bereich außerordentlich engagierten Lehrkräfte fachlich zu unterstützen. Dies gelte für Interventionen in schwierigen persönlichen Situationen ebenso wie für die Unterstützung von pädagogischen Konzepten für das Sozialverhalten der Schüler.

„Dieser Anforderung kann,“ so Dr. Stephan Krempel, „durch die Einrichtung einer Stelle „Schulsozialarbeit an Gymnasien“ bei der Kreisverwaltung Rechnung getragen werden.“ „Nach Einschätzung der CDU-Kreistagsfraktion wird zunächst davon ausgegangen, dass die Einrichtung einer vollen Stelle den Bedarf an den drei kreiseigenen Gymnasien deckt,“ so JHA-Obmann Karl-Heinz Boll. Bei der überschaubaren Anzahl der Schulen sei auch der notwendige persönliche Kontakt mit der Lehrerschaft an den Schulen gegeben.

Die Sozialarbeit an privaten Gymnasien im Kreis will die CDU ebenfalls entsprechend unterstützen. Dies soll auf der Basis des gleichen Umfanges wie an den kreiseigenen durch eine finanzielle Förderung nach den Richtlinien des Landes Rheinland-Pfalz erfolgen.

Die CDU-Fraktion beantragt deshalb, die notwendige Stelle und die finanziellen Mittel im Haushalt 2015 zur Verfügung zu stellen. Weiterhin soll die Kreisverwaltung nach Einführung dieser schulübergreifenden Stelle den tatsächlichen Bedarf weiterhin beobachten und den Gremien über die Erfahrungen berichten.
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