WW-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Westerwaldkreis
Nachricht vom 02.11.2013
Region
Kunterbuntes Marktvergnügen mit Tradition
Es gibt wohl nichts, was die Westerwälder davon abhalten könnte, zum alljährlichen Katharinenmarkt in Hachenburg zu gehen - auch nicht graue Wolken und Nieselregen, denn als es jetzt wieder soweit war, drängte sich wie gewohnt eine gewaltige Menge an Besuchern durch den weiträumig für den Verkehr gesperrten Innenstadtbereich.
In Massen drängten sich die Besucher auf dem diesjährigen Katharinenmarkt. Fotos: Lucia SabauHachenburg. Bei grauem Herbstwetter strömten Zigtausende in die Löwenstadt, um den traditionellen Katharinenmarkt zu erleben. Und so konnten die Besucher das tun, was schon seit über 500 Jahren Tradition ist - denn ursprünglich bot er den Menschen Gelegenheit, sich vor dem Winter noch einmal mit Lebensmitteln und Gebrauchsgütern einzudecken. Warme Pullover, frisches Gemüse, Wurst vom Hausschlachter, Käse, farbenprächtige Blumen und leckere Kräuterbonbons. Schon vor über 500 Jahren zog der Katharinenmarkt Groß und Klein an. Das scheint sich bis heute nicht geändert zu haben.

Hochbetrieb herrschte in allen Straßen und Gassen. Und auch bei der Kindereisenbahn, wo fröhlich winkende Jungen und Mädchen ihre Runden drehten. Auf dem Nachhauseweg lockten noch bunte Gasballons, Zuckerwatte oder eine Packung gebrannter Mandeln. Sehr beliebt waren auch die verschiedenen Speisen, die Vereine und Gastronomen für die Besucher bereithielten.

Die "Hachenburger Frischlinge - Team 84", sechs Männer aus Hachenburg und Umgebung, waren mit einem Getränkestand vor Ort und stellten ihre Rallye-Autos vor. Gegen einen Obolus konnten die Marktbesucher auf den Motorhauben der Fahrzeuge unterschreiben. Das Team fährt die Allgäu-Orient-Rallye im Mai 2014. Das Besondere: es geht dabei nicht um Pokale und das schnellste Auto, sondern um Hilfe für Kinder. Die "Frischlinge" wollen unter anderem ein SOS-Kinderdorf, die Stiftung von Rainer Meutsch "Fly & Help" und den Kinderschutzbund Hachenburg unterstützen.
Das Angebot an Parkplätzen war bis vor die Stadtgrenzen hinaus erschöpft und viele blieben bis zum Schluss in geselliger Runde bei einem Glas Glühwein beieinander. Lucia Sabau

       
Nachricht vom 02.11.2013 www.ww-kurier.de