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Pressemitteilung vom 08.11.2026
Region
Sicher durch den Winter: Tipps zur Vorbereitung auf winterliche Straßenverhältnisse
Der Winter naht und damit auch die Herausforderung, bei Schnee und Glätte sicher auf den Straßen unterwegs zu sein. Die Polizei Rheinland-Pfalz ruft Autofahrer dazu auf, sich rechtzeitig auf die kalte Jahreszeit einzustellen. Doch was genau ist zu beachten?
Symbolbild (Foto: Pixabay)Region. Der Winter steht vor der Tür. Glatteis, Schnee und Schneematsch können das Autofahren schon bald erschweren. Die Polizei Rheinland-Pfalz appelliert deshalb, rechtzeitig auf Winterreifen zu wechseln. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit einem ungeeigneten Fahrzeug unterwegs ist, gefährdet sich und andere.

Winterreifenpflicht bei winterlichen Straßenverhältnissen
Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind Winter- oder Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol (Schneeflocke) vorgeschrieben. Diese situative Winterreifenpflicht gilt bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Die spezielle Gummimischung und das Reifenprofil bieten bei niedrigen Temperaturen klare Vorteile gegenüber Sommerreifen: Der Bremsweg ist kürzer und die Fahrstabilität höher. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen oder veralteten Winter- beziehungsweise Ganzjahresreifen fährt, riskiert ein Bußgeld von mindestens 60 Euro und einen Punkt in Flensburg. Bei einem Unfall drohen zudem Probleme mit der Versicherung.

Profiltiefe und Reifenalter beachten
Neben dem Alpine-Symbol ist eine ausreichende Profiltiefe wichtig. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter. Aus Sicherheitsgründen werden jedoch mindestens vier Millimeter empfohlen, da die Fahreigenschaften bei Schnee, Schneematsch und Nässe mit abnehmendem Profil nachlassen. Auch das Reifenalter spielt eine Rolle: Bereits ab etwa sechs Jahren können Reifen einen Teil ihrer Wintereigenschaften einbüßen. Von Winterreifen, die älter als acht Jahre sind, wird abgeraten. Das Herstellungsdatum lässt sich anhand der vierstelligen DOT-Kennzeichnung auf der Reifenflanke ablesen.

Weitere Tipps für ein wintertaugliches Fahrzeug
Neben dem Check von Profiltiefe und Alter rät die Polizei dazu, einen Wintercheck durchführen zu lassen. Dabei wird das Fahrzeug in einer Werkstatt auf Wintertauglichkeit geprüft. Neben Winterreifen und einer intakten Lichtanlage sollten auch weitere Fahrzeugteile und das Zubehör auf den Winter vorbereitet sein.

Außerdem sollten schlierende Scheibenwischerblätter rechtzeitig ausgetauscht und darauf geachtet werden, dass ausreichend Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage ist. Auch sollte eine Winterausrüstung bereitgehalten werden: Dazu gehören Antibeschlagtuch, Handschuhe, Eiskratzer, Handfeger, Schaufel, Scheibenfrostschutz, Türschlossenteiser und Wolldecke.

Fahrweise anpassen
Bei Schnee, Eis und Schneematsch ist es wichtig, die Geschwindigkeit den Straßen- und Wetterverhältnissen anzupassen. Der Sicherheitsabstand sollte deutlich größer sein, da sich der Bremsweg auf glatter Fahrbahn erheblich verlängern kann. Abrupte Brems- und Lenkmanöver sollten vermieden werden. Das LKA Rheinland-Pfalz wünscht allen Verkehrsteilnehmern jederzeit eine gute Fahrt - auch bei winterlichen Straßenverhältnissen. (PM/Red)
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