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| Pressemitteilung vom 05.11.2026 |
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| Ratgeber |
| Sicher unterwegs: Tipps für schwangere Autofahrerinnen |
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| Während der Schwangerschaft sicher am Steuer sitzen - das ist möglich, wenn einige wichtige Punkte beachtet werden. Der ACV Automobil-Club Verkehr gibt wertvolle Hinweise, worauf werdende Mütter achten sollten und wann es besser ist, das Fahren anderen zu überlassen. |
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Köln. Auch während der Schwangerschaft können Frauen grundsätzlich selbst Auto fahren, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen und sie sich sicher fühlen. Es gibt kein gesetzliches Fahrverbot oder eine festgelegte Schwangerschaftswoche, die das Fahren untersagt.
Mit zunehmendem Bauchumfang ändern sich jedoch die Anforderungen an Sitzposition und Sicherheit. Besonders im Winter kann dicke Kleidung ein Risiko darstellen, da sie den korrekten Verlauf des Sicherheitsgurts beeinträchtigen kann. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, worauf Schwangere achten sollten.
Sicherheitsgurt richtig anlegen
Auch für werdende Mütter gilt die Anschnallpflicht. Ein korrekt angelegter Dreipunktgurt verringert bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für Mutter und Kind. Der Beckengurt sollte tief unter dem Babybauch eng an den Hüftknochen anliegen, während der Schultergurt über die Schulter, zwischen den Brüsten und seitlich am Bauch verlaufen muss. Beide Gurtabschnitte sollten straff sitzen und dürfen nicht verdreht sein. Der ACV rät von zusätzlichen Schwangerschaftsgurten oder speziellen Gurtadaptern ab, da diese in Crashtests keinen zusätzlichen Sicherheitsgewinn boten.
Winterkleidung als Sicherheitsrisiko
Dicke Winterjacken können verhindern, dass der Sicherheitsgurt eng genug am Körper anliegt. Die Polsterung schafft Spielraum zwischen Körper und Gurt und kann dazu führen, dass der Beckengurt zu hoch über dem Bauch verläuft, was bei einem Unfall Verletzungen verursachen kann. Der ACV empfiehlt daher, dicke Winterjacken vor dem Anschnallen auszuziehen, um die Schutzwirkung des Gurtes zu gewährleisten.
Sitzposition und Pausen
Mit wachsendem Bauchumfang wird die richtige Sitzposition wichtiger. Der Fahrersitz sollte so weit nach hinten gestellt werden, dass ausreichend Abstand zum Lenkrad bleibt, ohne die sichere Bedienung des Fahrzeugs einzuschränken. Regelmäßige Bewegungspausen sind besonders wichtig, um den Blutfluss in den Beinen zu fördern und das Thromboserisiko zu senken. Bei Schwindel, starker Übelkeit oder Konzentrationsproblemen sollten Schwangere nicht selbst fahren.
Notfälle während der Fahrt
Treten während der Fahrt Wehen auf oder kommt es zu Blutungen, sollten Schwangere an einer sicheren Stelle anhalten und nicht weiterfahren. In dringenden Fällen ist der Rettungsdienst unter 112 zu verständigen. Telefonnummern von Hebamme und Geburtsklinik sollten im Smartphone gespeichert sein, und der Mutterpass sollte stets mitgeführt werden.
Nach einem Unfall oder einer Vollbremsung ohne Zusammenstoß ist eine ärztliche Untersuchung ratsam, auch wenn zunächst keine Beschwerden auftreten. Unmittelbar sichtbare Verletzungen oder Komplikationen sind nicht immer erkennbar, weshalb Vorsicht geboten ist. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 05.11.2026 |
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