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Pressemitteilung vom 02.11.2026
Region
Verbandsgemeinde Bad Marienberg investiert mehr als 240.000 Euro in Waldbrandausstattung
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg baut die Ausstattung ihrer 14 Freiwilligen Feuerwehren für Wald- und Vegetationsbrände aus. In Norken wurde nun ein erster Teil der Beschaffung übergeben, weitere Spezialausrüstung soll in den kommenden Monaten folgen.
Foto: Röder-MoldenhauerNorken. Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg hat mehr als 240.000 Euro zusätzlich in moderne Ausrüstung zur Waldbrandbekämpfung investiert. Hintergrund sind trockene Wälder, ausgedörrte Böden und eine über Wochen erhöhte Brandgefahr. Auch wenn die Feuerwehren der Verbandsgemeinde in diesem Jahr von einem größeren Wald- oder Vegetationsbrand verschont geblieben sind, verwies Wehrleiter Frank Schiffmann auf die Brände in der Eifel, im Landkreis Mayen-Koblenz und in der benachbarten Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain. Einsatzkräfte aus Bad Marienberg unterstützten dort bei den Löscharbeiten.

Die politischen Gremien hatten bereits im vergangenen Jahr unter dem damaligen Bürgermeister Andreas Heidrich beschlossen, die Ausstattung für Wald- und Vegetationsbrände deutlich auszubauen. Ermöglicht wurde die Investition insbesondere durch Mittel aus dem RZN-Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. Bürgermeister Marvin Kraus, Wehrleiter Frank Schiffmann und dessen Stellvertreter Tobias Schüler übergaben nun die erste Lieferung an die Feuerwehren.

Ausstattung für alle 14 Feuerwehren
Die neue Ausrüstung soll die vorhandene Technik ergänzen und die Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Verbandsgemeinde sowie bei überörtlichen Hilfeleistungen verbessern. Die Wehrleitung legte Wert darauf, die Komponenten möglichst gleichmäßig im gesamten Gebiet zu verteilen. Dadurch soll jede der 14 Feuerwehren Spezialausrüstung in einen Einsatz einbringen können.

Zum ersten Beschaffungsschritt gehören neun Waldbrandtragekörbe und zwölf zusätzliche Wärmebildkameras. Damit soll künftig jede Feuerwehr über mindestens einen Waldbrandtragekorb und eine Wärmebildkamera verfügen. Außerdem wurden 104 Waldbrand-Maskensets zur Ergänzung der persönlichen Schutzausrüstung beschafft.

Drei neue Faltbehälter mit jeweils 8.000 Litern Fassungsvermögen kommen ebenfalls hinzu. Zusammen mit der bereits vorhandenen Ausstattung stehen den Feuerwehren damit insgesamt fünf solcher mobilen Wasserreservoirs zur Verfügung. Sie können insbesondere bei Einsätzen fernab einer leistungsfähigen Wasserversorgung eingesetzt werden.

Weitere Beschaffungen folgen
Bürgermeister Marvin Kraus dankte dem stellvertretenden Wehrleiter Tobias Schüler, der die umfangreiche Beschaffung ehrenamtlich von der Planung bis zur Bereitstellung begleitet hatte. "Was meine Wehrleitung im Ehrenamt alles leistet, geht weit über das normale Maß hinaus", betonte Kraus.

Schüler erklärte, die zusätzliche Technik verbessere die flächendeckende Ausstattung. Zugleich werde es möglich, bei größeren Wald- und Vegetationsbränden schnell weitere Spezialkomponenten an die Einsatzstelle zu bringen. Im besten Fall werde die neue Ausrüstung häufig bei Übungen und selten im Ernstfall benötigt.

Das Investitionsprogramm ist noch nicht abgeschlossen. Geplant beziehungsweise bereits auf den Weg gebracht sind rund 100 spezielle Waldbrandjacken, zwei vollständig ausgestattete "Rollcontainer Waldbrandbekämpfung" sowie ein Kommandowagen als Waldbrand-Erkunder. Das Gesamtkonzept umfasst damit persönliche Schutzausrüstung, Löschtechnik, mobile Wasserversorgung, Wärmebildtechnik und weitere Spezialkomponenten. PM/Red
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