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| Nachricht vom 02.11.2026 |
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| Gruselspektakel auf der Alten Burg in Rotenhain begeistert Hunderte Besucher |
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| Zu Halloween verwandelte sich das historische Gebäude in eine Gruselburg mit tollen Effekten und vielen Schreckmomenten. Laute Schreie, die Geräusche einer Kettensäge und gruselige Gestalten, die plötzlich auftauchten: Die Gruselburg der historica Rotenhain an Halloween war ein sehr großer Erfolg. |
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Rotenhain. Fast 600 Besucher am Freitag und etwa 200 Erwachsene am Samstagabend - das ist die Bilanz des Vereins. Los ging es am Freitagnachmittag an der Burg mit dem traditionellen Rommelrübenschnitzen für die Kinder des Dorfes. Anschließend startete dort der Laternenumzug. Wie die erste Vorsitzende gegenüber dieser Zeitung berichtete, fand die Gruselburg für Kinder bereits zum dritten Mal statt. Dafür wurde die Alte Burg mit allerlei gruseliger Dekoration wie Spinnennetzen, Schädeln, Riesenspinnen, Monstern und mehr gestaltet. Die Kinderversion sei bewusst nicht zu furchteinflößend gewesen, um den Kindern keine Angst einzujagen.
"Wie sind überrannt worden", berichtete der zweite Vorsitzende Marcel Melchior. Der Eintritt für die Kinder war frei. Sie konnten durch die gesamte Burg laufen und auf eigene Faust alles entdecken. Für sie hatte sich Carmens Imbiss aus Bellingen ein Gruselmenü ausgedacht.
Begeisterte Besucher am Samstagabend
Zum ersten Mal hatte der Verein historica Rotenhain auch eine Gruselburg für Erwachsene veranstaltet. Diese Version war deutlich intensiver und furchterregender. Dabei kamen beispielsweise auch eine Axt und eine Kettensäge zum Einsatz. Den Besuchern gefiel es aber sehr gut, wie einige von ihnen berichteten.
Sehr gruselig fanden es Melina, Luca, Loni und Luis. Die vier Freunde waren sehr begeistert, obwohl einige Effekte Loni mehr verängstigt hatten als ihre drei Freunde. "Kann man weiterempfehlen", war ihr Fazit. Sie hätten sich lediglich gewünscht, dass der Spaß etwas länger gedauert hätte. Besonders toll fanden sie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie würdigten den Einsatz des Vereins, der sich beim Schmücken der Burg sehr viel Mühe gegeben hatte.
Zehn Punkte gaben Verena und ihre Freundin Nina der Gruselburg. Am besten habe ihnen die Kettensäge gefallen, die richtig furchteinflößend gewesen sei, so die jungen Frauen. Besonders lobten sie das Ambiente und die gruselige Gestaltung. Der Verein habe sich viel Arbeit gemacht und dafür nur fünf Euro Eintritt verlangt.
Besuchern wird angst und bange
Wer durch die Tür der Gruselburg schritt, traf dort auf eine äußerst furchteinflößende Atmosphäre, bevor sich die Tür knarzend hinter einem schloss und man sich mitten im Geschehen befand. Die Räume waren nur mit Kerzen beleuchtet, deshalb musste jeder Schritt mit Bedacht gesetzt werden, denn man wusste nicht, was einen erwartete.
Plötzlich spürte man etwas hinter sich. Man drehte sich um und sah eine große, schwarz gekleidete Person, die einen mit eindringlichem Blick durchbohrte. Sie zog eine Axt hinter sich über den Boden und verfolgte einen ein Stück weit, bevor sie wieder von einem abließ. Kein Szenario für schwache Nerven.
"Die Resonanz der Besucher war durchweg positiv, trotz der mitunter längeren Wartezeit", schilderte der zweite Vorsitzende. Anders sei es aber nicht möglich gewesen, da durch die Konzeption der Gruselburg als zusammenhängende Geschichte immer nur eine Besuchergruppe pro Etage hineingehen konnte. "Hätten wir die Gruppen in kürzeren Intervallen hineingelassen, wären viele der Schock- beziehungsweise Überraschungseffekte nicht möglich gewesen", ergänzte Melchior.
Aufwendige Vorbereitungen für die Gruselburg
Für die richtige Atmosphäre und die Gruseleffekte wurde das Obergeschoss der Burg in mehrere Räume unterteilt. Das habe es auch den rund 14 Helfern ermöglicht, sich unbemerkt zwischen den Räumen zu bewegen, um die Besucher zu erschrecken. Im Vorfeld hätten die Vereinsmitglieder die Szenen durchgespielt, um die Wirkung der Effekte zu testen. Dabei habe man festgestellt, dass die Psychospiele besonders gut ankamen, erzählte der zweite Vorsitzende.
Die reine Dekoration in der Gruselburg habe etwa drei Arbeitstage in Anspruch genommen und sei nur durch die tatkräftige Mithilfe engagierter Mütter aus Rotenhain möglich gewesen. Der Verein habe aber bereits eineinhalb Wochen zuvor mit den Arbeiten begonnen. |
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