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Nachricht vom 02.11.2026
Rheinland-Pfalz
Unfallzahlen auf Schulwegen in Rheinland-Pfalz: Mehr Kinder verunglücken mit dem Fahrrad
Die Sicherheit von Schulwegen bleibt ein zentrales Thema in Rheinland-Pfalz. Trotz eines Rückgangs der Unfälle mit Pkw zeigt sich eine Zunahme bei Fahrrad- und Pedelecunfällen, was die Bedeutung sicherer Wege zur Schule unterstreicht.
Schulweg. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpaMainz. Im Jahr 2025 sind in Rheinland-Pfalz mehr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Straßenverkehr mit Fahrrädern, Pedelecs und motorisierten Zweirädern verunglückt. Laut Verkehrsministerium blieb die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit rund 2.300 konstant, da die Unfälle mit Autos rückläufig waren. Die Zahl der Fahrrad- und Pedelecunfälle stieg von 411 im Vorjahr auf 474. Bei den motorisierten Zweirädern gab es einen Anstieg um 80 auf insgesamt 857 Verunglückte. Hingegen sank die Zahl der unter 18-jährigen Unfallopfer mit Pkw von 695 auf 612.

Bundesweit verunglückten im vergangenen Jahr knapp 30.000 Menschen unter 15 Jahren im Straßenverkehr, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der getöteten Kinder erhöhte sich von 53 auf 74. Rund ein Drittel der verunglückten Kinder war mit dem Fahrrad unterwegs, ein Fünftel zu Fuß.

Bei Schulkindern ereignen sich viele Unfälle werktags zwischen 7.00 und 8.00 Uhr - einer typischen Schulwegzeit. Die Grünen-Fraktion in Rheinland-Pfalz setzt sich daher für sichere Schulwege und Handlungsmöglichkeiten für Kommunen ein. Das Land unterstützt die Kommunen durch Schulwegpläne, erklärte Innenminister Achim Schwickert (CDU). Eine verbindliche Verwaltungsvorschrift zur Gestaltung von Schulwegen gibt es jedoch nicht. Der Innenminister betonte die Bedeutung systematischer Präventionsarbeit und schulischer Verkehrserziehung, wobei Kooperationen mit Polizei und Verkehrswacht bestehen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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