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Pressemitteilung vom 30.10.2026
Region
Aktualisiert: Gefahrstoffeinsatz am Hochbehälter in Weitefeld - Chlorgas trat aus
In Weitefeld läuft seit dem Mittag (30. Oktober 2026) ein Einsatz zur Eindämmung eines chemischen Zwischenfalls. Eine Undichtigkeit in der Chloraufbereitung hat die Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Die Bevölkerung wird gebeten, den Bereich zu meiden und Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten.
Einsatz vor Ort. (Quelle: Carla Hölzemann)Weitefeld. Am 30. Oktober, gegen 12 Uhr, begann am Hochbehälter in Weitefeld ein Gefahrstoffeinsatz. In der Chloraufbereitung des Trinkwassers wurde eine Undichtigkeit festgestellt, die weißen Rauch im Gebäude entstehen ließ.

Ein Dekontaminationsplatz wurde eingerichtet, und Trupps in Chemikalienschutzanzügen arbeiten im Pumpwerk daran, Kanister zu bergen und weiteren Stoffaustritt zu verhindern. Die Trinkwasserqualität ist nicht beeinträchtigt, und es besteht laut Einsatzleitung keine Gefahr für die Bevölkerung.

Großeinsatz
Rund 80 Einsatzkräfte sind vor Ort, darunter die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf mit Einsatzleitwagen und Feuerwehreinsatzzentrale, der Gefahrstoffzug des Kreises Altenkirchen sowie die DRK-Ortsvereine Daaden und Herdorf. Kay Kirchhöfer von der Feuerwehr Weitefeld leitet den Einsatz. Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, Helmut Stühn, und der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Altenkirchen, Björn Jestrimsky, sind anwesend.

Es tritt kein Gefahrenstoff mehr aus
Wie eine Pressesprecherin der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf gegenüber den Kurieren mitteilte, sind die Kanister inzwischen geborgen worden. Es tritt aktuell auch keine giftige Substanz mehr aus.

Die Bevölkerung wird gebeten, den Bereich weiterhin zu meiden und die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten. (PM/Red)
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