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Pressemitteilung vom 27.10.2026
Region
Verbraucherzentralen bieten kostenlose Online-Vorträge zur Vorsorge an
Vom 2. bis zum 6. November 2026 informieren die Verbraucherzentralen in der "Fokuswoche Vorsorge" über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitalen Nachlass. Die insgesamt 25 etwa einstündigen Online-Vorträge sind nach Anmeldung kostenlos.
Symbolbild (Foto: Pixabay)Rheinland-Pfalz. Die Veranstaltungsreihe findet bereits zum sechsten Mal statt. Die Vorträge beginnen je nach Termin um 10 Uhr, 15 Uhr oder 18 Uhr. Sie sollen den Einstieg in die Themen erleichtern und Grundlagen für das Erstellen von Vorsorgedokumenten vermitteln, etwa mit "Selbstbestimmt", den Online-Vorsorgedokumenten der Verbraucherzentralen.

Eine Patientenverfügung kann von Menschen ab 18 Jahren erstellt werden, sofern sie einwilligungsfähig sind. Darin lässt sich festlegen, welche Untersuchungen und Behandlungen in bestimmten medizinischen Situationen oder im Fall einer Pflegebedürftigkeit gewünscht oder abgelehnt werden. Die Verfügung richtet sich an behandelnde Ärzte sowie an Bevollmächtigte und Betreuer. Sie wird herangezogen, wenn eine Person ihren Willen nicht mehr selbst äußern kann.

Für die Vorträge zur Patientenverfügung stehen folgende Termine zur Auswahl:

Montag, 2. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Dienstag, 3. November 2026, 15 Uhr
Mittwoch, 4. November 2026, 10 Uhr und 18 Uhr
Donnerstag, 5. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Freitag, 6. November 2026, 15 Uhr

Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
Wer wegen einer Krankheit oder eines Unfalls seine finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, benötigt eine Vertretung. Grundsätzlich bestimmt das Betreuungsgericht, wer die gesetzliche Vertretung übernimmt. Mit einer Betreuungsverfügung kann festgelegt werden, wen das Gericht auswählen soll.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Menschen außerdem festlegen, wer sie in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten vertreten soll. Sie kann zugleich dazu beitragen, eine gerichtlich angeordnete Betreuung zu vermeiden. Die Online-Vorträge informieren darüber, was dabei zu beachten ist und welche Stolpersteine bestehen können.

Die neun Termine zu diesen Themen:

Montag, 2. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Dienstag, 3. November 2026, 10 Uhr und 18 Uhr
Mittwoch, 4. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Donnerstag, 5. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Freitag, 6. November 2026, 18 Uhr

Digitaler Nachlass
Viele Menschen erledigen Bankgeschäfte und andere Vertragsangelegenheiten online oder nutzen E-Mail- und Messenger-Dienste. Dadurch liegen Vertragsdaten und andere wichtige Informationen häufig nur virtuell vor. Bevollmächtigte und Erben kennen die entsprechenden Online-Konten und Passwörter jedoch nicht immer.

In den Vorträgen zur digitalen Vorsorge- und Nachlassregelung geht es deshalb darum, wie sich festlegen lässt, was mit Fotos, E-Mails und Online-Konten geschehen soll.

Die acht Termine:

Montag, 2. November 2026, 18 Uhr
Dienstag, 3. November 2026, 10 Uhr und 18 Uhr
Mittwoch, 4. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Donnerstag, 5. November 2026, 15 Uhr und 18 Uhr
Freitag, 6. November 2026, 15 Uhr

Die Anmeldung und eine vollständige Übersicht gibt es online. Weitere Informationen zu den Online-Vorsorgedokumenten stehen ebenfalls online zur Verfügung. Die "Fokuswoche Vorsorge" findet im Rahmen des Projektes "Wirtschaftlicher Verbraucherschutz" statt, das vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert wird. (PM/Red)
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