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Pressemitteilung vom 23.10.2026
Region
Ferienkurs in Montabaur verbindet MINT, Kunst und Kreativität
Zwölf Mädchen haben am 12. und 13. Oktober 2026 beim Ferienkurs "MINT trifft Kreativität" im Kunst- und Kulturverein b-05 Technik, Handwerk und Kunst miteinander verbunden. Unterstützt wurden sie von Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts der Hochschule Koblenz.
Ferienkurs in Montabaur verbindet MINT, Kunst und Kreativität (Foto: b-05 Kunst-Kultur-Natur e.V.)Montabaur. In den ehemaligen Bunkern des Kunst- und Kulturvereins b-05 erkundeten die Teilnehmerinnen zunächst die dortigen Ausstellungen und ließen sich unter anderem von Friedensplakaten inspirieren. Anschließend bauten sie einen Drehmotor und entwickelten einen Wackel-Becher. Ein selbst gebauter Unwuchtmotor mit befestigten Stiften erzeugte dabei kleine individuelle Bilder, die anschließend dekorativ gestaltet wurden.

Am zweiten Kurstag lernten die Mädchen die Grundlagen des Lötens kennen. Dabei entstanden eine Taschenlampe, eine Powerbank und ein Lauflicht. Am Nachmittag probierten sie das Emaillieren aus. Bei diesem Verfahren werden keramische Pulver auf Metall aufgeschmolzen. Die Teilnehmerinnen fertigten auf diese Weise individuelle Kupferanhänger, darunter Motive in Form von Herzen und Katzen.

Begleitet wurden sie von Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts, die an ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen der Hochschule Koblenz studieren. Sie unterstützten die Mädchen bei den praktischen Arbeiten und informierten über ein MINT-Studium sowie mögliche berufliche Perspektiven. Während des Ferienkurses wurden die Teilnehmerinnen und Mentorinnen außerdem von einem Café mit Essen versorgt.

Der Kurs wurde vom Kunst- und Kulturverein b-05 in Kooperation mit dem Ada-Lovelace-Projekt der Hochschule Koblenz veranstaltet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Mädchen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, ihre Kreativität zu fördern und ihnen durch eigenes Ausprobieren neue Perspektiven zu eröffnen.

Der Verein b-05 Kunst-Kultur-Natur e.V. befindet sich im Montabaurer Stadtwald auf dem Gelände eines ehemaligen NATO-Sondermunitionslagers. Insgesamt gibt es dort 15 Bunker sowie weitere historische Gebäude und Anlagen. Nachdem das Lager am 31. März 1993 geschlossen worden war, nahm 2005 eine private Initiative um den Designer und Architekten Jan Nebgen und seine Frau Leisa Brubaker die Flächen von der Stadt Montabaur in Pacht. 13 der 15 Bunker wurden restauriert und ab 2008 für Kunstausstellungen, Workshops, Konzerte und Lesungen genutzt.

Seit 2014 gehören neben Kunst und Kultur auch Naturschutz und Naturerfahrung zu den Vereinszielen. Dazu wurde ein Naturschutzkonzept erstellt und die Will- und Liselott Masgeik-Stiftung als naturschutzfachlicher Kooperationspartner gewonnen. Seit Sommer 2016 besteht ein Pachtvertrag zwischen der Stadt Montabaur und dem gemeinnützigen Verein b-05 Kunst-Kultur-Natur e.V. (PM/Red)
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