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Nachricht vom 19.10.2026
Kultur
Standing Ovation für "Die Zijeiner" bei Premiere in Roßbach
Die Theatergruppe "Die Zijeiner" hat in Roßbach die Premiere der Komödie "Butler heißen immer James" gefeiert. Das Publikum belohnte das Ensemble am Ende mit einer Standing Ovation.
Foto: TheatergruppeRoßbach. Im Mittelpunkt des Stücks steht das junge Ehepaar Brummer, gespielt von Manuela Sahm und Sebastian Schneider. Ein unverhoffter Lottogewinn macht die beiden zu Millionären, doch der plötzliche Reichtum überfordert sie. Nachdem der Geldsegen bekannt geworden ist, steht die Verwandtschaft vor der Tür – mit unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie das Vermögen angelegt oder ausgegeben werden könnte.

Die Schwester des Lottogewinners, dargestellt von Clara Thurn, sieht als selbsternannte Influencerin ihre Chance gekommen. Sie plant bereits Beiträge aus der neuen Luxusvilla und hofft auf Ruhm und Erfolg. Auch der Bruder der Ehefrau (Jörg Heinze) und ihre von Neurosen geplagte Mutter (Kerstin Zickenheiner) mischen sich ein. Der Bruder entwickelt als Nerd zahlreiche Ideen, die jedoch häufig an der Realität oder am Widerstand seiner Mitmenschen scheitern.

Hauspersonal und Verwandtschaft sorgen für Turbulenzen
Mit dem neuen Eigenheim übernimmt das Ehepaar auch das Hauspersonal: den Hausmeister fürs Grobe (Alexander Brühl), eine wenig motivierte Hausdame (Silke Velten) und Butler James (Bernd Biehl). Dieser versucht, dem jungen Paar die vermeintlich unverzichtbaren Umgangsformen der Reichen und Schönen beizubringen.

Weitere Verwicklungen entstehen durch die Eltern des Lottogewinners (Inka Oettgen und Björn Oettgen) sowie eine dubiose Maklerin (Michelle Eberz). Sie versucht, die frisch gebackenen Millionäre kräftig zur Kasse zu bitten. Verwechslungen, Geheimnisse und Missverständnisse bestimmen den weiteren Verlauf der Komödie.

Viele Helfer hinter den Kulissen
Neben dem Ensemble waren zahlreiche Mitwirkende hinter der Bühne an der Inszenierung beteiligt. Torsten Schneider und Ralf Schwarzbach übernahmen den Bühnenbau. Simone Thurn gestaltete das Bühnenbild, Lars Oettgen war wie in den vergangenen Jahren für die Technik verantwortlich. Tanja Michaely kümmerte sich erneut um die Darstellung der Akteure.

Nach der Aufführung dankte Björn Oettgen im Namen der Theatergruppe allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrer Zeit und ihrem Einsatz zur Premiere beigetragen hatten.

Weitere Aufführungen sind für Samstag, 24. Oktober 2026, um 19.30 Uhr sowie Sonntag, 25. Oktober 2026, um 14.30 Uhr vorgesehen. Karten gibt es unter 0179/1615679 oder per E-Mail an theater@tus-rossbach.de. Red
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