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| Nachricht vom 18.10.2026 |
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| Region |
| "Wied-Wiesn" in Neitersen: Hier feiert die Region ihr größtes Oktoberfest |
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| Während die Landeshauptstadt ihr Oktoberfest absagen musste, war die Wiedhalle in Neitersen am 16. und 17. Oktober ausverkauft. Die Karten für die „Wied-Wiesn” waren schon im Sommer vergriffen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Festes teilten sich zwei Bürgermeister den Fassanstich. |
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Neitersen. Die „Wied-Wiesn”, wie das Fest auch auf den Hinweisschildern an den Straßen heißt, machte die Wiedhalle in Neitersen am Freitag und Samstag, 16. und 17. Oktober, wieder zum Anziehungspunkt für Freunde des Wiesn-Frohsinns. Nach Angaben der Veranstalter um Festwirt Michael „Muli” Müller ist es das größte Oktoberfest der Region.
Anders in Mainz: Dort fiel das Oktoberfest aus. Die Stadt konnte es nach einer Pressemitteilung vom Freitag, 16. Oktober, auch im neu errichteten Festzelt auf dem Messegelände in Hechtsheim nicht genehmigen, weil nicht alle zwingend erforderlichen Prüfungen und Abnahmen abgeschlossen waren.
Karten bereits im Sommer ausverkauft
Die Karten waren, wie in den Vorjahren, schon im Sommer vergriffen, so Müller. Beim Einlass hieß es warten. Viele kamen früher, um sich mit zünftigen Speisen für eine lange Feiernacht zu stärken.
Gruppen, Vereine oder Nachbarschaften sind laut den Organisatoren meist die Ersten, die Tische bestellen. So waren auch in diesem Jahr der Junggesellenverein Oberlahr, Schützen, die Karnevalisten aus Pracht und viele andere Vereine angereist.
Fassanstich mit einem Schlag
Los ging die Sause am Freitagabend. Das Publikum, zumeist zünftig in Dirndl und Lederhose gekleidet, wurde von den „Egerländer 6" begrüßt, die es verstanden, die Besucher auf Touren zu bringen. Verbandsbürgermeister Fred Jüngerich und Festwirt Müller betraten die Bühne und begrüßten die Gäste. Beim Fassanstich sorgte Jüngerich mit einem einzigen Schlag dafür, dass das kühle Nass floss.
Den Hauptauftritt des Abends bestritten um 22.30 Uhr „Die Draufgänger”, die mittlerweile zum fünften Mal im Westerwald zu Gast waren.
Samstag: Tanzen bis in die Morgenstunden
Den Auftakt zum Samstagabend setzte Susal, auch bekannt als Frontfrau der Isartaler Hexen, ein. Sie tritt in Deutschland, Österreich und Westeuropa auf; ihr Repertoire reicht von Rock und Pop über Schlager und volkstümliche Partymusik bis hin zu Après-Ski-Musik. Danach spielten „Die Südsteirer“, die seit 2013 in der Szene unterwegs sind.
Auch am Samstag war Jüngerich für den Fassanstich zuständig. Erstmals in der Geschichte der Wied-Wiesn wurde er dabei von seinem Amtskollegen aus Puderbach, Sven Schür, unterstützt. Unter großem Applaus reichte erneut ein einziger Schlag, um dem Fass das kühle Getränk zu entlocken. Jedem in der Wiedhalle war zu diesem Zeitpunkt klar, dass es ein sehr langer Abend werden würde.
Trotz des großen Andrangs blieben die Bedienungen stets freundlich, hatten jedoch zeitweise Schwierigkeiten, die Getränke zu den Tischen zu bringen, weil die Besucher jeden freien Zentimeter zum Tanzen und Schunkeln nutzten. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gelacht und gefeiert. Nach dem Eindruck vor Ort blieb es auch in diesem Jahr trotz der vielen Besucher friedlich. (kkö) |
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| Nachricht vom 18.10.2026 |
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