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| Nachricht vom 14.10.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Steigende Zahlen bei Endometriose-Diagnosen in Rheinland-Pfalz |
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| Die Zahl der Endometriose-Diagnosen nimmt in Rheinland-Pfalz stark zu. Eine aktuelle Auswertung der IKK Südwest zeigt, dass immer mehr Frauen von dieser chronischen Erkrankung betroffen sind. |
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Mainz. In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erhalten zunehmend mehr Frauen den Befund Endometriose. Nach einer statistischen Erhebung der IKK Südwest stieg die Fallzahl im Jahr 2025 im Vergleich zum Referenzjahr 2019 um circa 45 Prozent. Die Auswertung basiert auf den Versichertendaten dieser regionalen Krankenkasse. Bei der Endometriose handelt es sich um ein chronisches Leiden, bei dem gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst. Die Ansiedlungen betreffen beispielsweise die Eierstöcke, die Blase, den Darm oder den Bereich des Beckens. Patientinnen leiden infolgedessen häufig unter starken Schmerzen.
Entwicklung in den einzelnen Bundesländern
Die Erhebung belegt eine spürbare Zunahme über sämtliche untersuchten Regionen hinweg. Bei den Versicherten der Krankenkasse stieg die Anzahl der festgestellten Erkrankungen in Hessen zwischen 2019 und 2025 um 51,1 Prozent. Für das Saarland ergab sich im selben Zeitraum ein Zuwachs von 49,4 Prozent, während in Rheinland-Pfalz ein Plus von 39,7 Prozent erfasst wurde. Eine besonders gravierende Entwicklung zeichnet sich bei Frauen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ab. Innerhalb dieser Altersspanne stellten die Mediziner über alle drei Länder hinweg im zurückliegenden Jahr 91 Prozent mehr Diagnosen fest als noch 2019.
Bessere Sensibilisierung und frühere Befunde gefordert
Der Vorstandsvorsitzende der IKK Südwest, Jörg Loth, ordnete die Ergebnisse ein und merkte an, dass diese Zahlen auf eine geschärfte Wahrnehmung und eine optimierte Diagnostik schließen lassen könnten. Zugleich betonte er, dass die Erkrankung keinesfalls erst zur Sprache kommen dürfe, nachdem die betroffenen Frauen bereits eine langwierige Phase des Leidens durchlebt hätten, wie es gegenwärtig noch zu oft vorkomme. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 14.10.2026 |
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