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| Nachricht vom 13.10.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas - Alexander Schweitzer zieht nach Berlin |
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| Die SPD in Rheinland-Pfalz steht vor bedeutenden Veränderungen. Nach der verlorenen Landtagswahl gegen die CDU und dem Verlust der Position als stärkste Regierungspartei, verlässt Alexander Schweitzer, bisheriger Fraktions- und kommissarischer Landesparteichef, das Bundesland in Richtung Berlin. Die Frage, wie es nun mit der Partei weitergeht, bleibt offen. |
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Mainz. Nach 35 Jahren als führende Regierungspartei hat die SPD in Rheinland-Pfalz ihre Niederlage noch nicht vollständig verdaut. Der Abgang von Alexander Schweitzer nach Berlin wirft neue Fragen auf. Wer wird sein Nachfolger als Fraktionschef im Landtag? Die Arbeit soll mit seinen Vertretern "geordnet weitergehen", betont die Fraktion. Ende Oktober tagt der Landtag erneut.
Die Diskussion um Schweitzers mögliche Rolle in der Bundes-SPD ist ebenfalls eröffnet. Ob er Chancen auf den Parteivorsitz hat, hängt auch davon ab, ob Lars Klingbeil sich zurückzieht. Politikwissenschaftler Uwe Jun erklärt: "Auch hier könnte der Name Schweitzer fallen."
Wer Schweitzer als Fraktionschef in Mainz nachfolgen könnte, bleibt unklar. Namen wie Benedikt Oster, Daniel Schäffner und Florian Maier werden genannt, ebenso wie Nina Klinkel und Anna Köbberling. Sven Teuber wird ebenfalls erwähnt, müsste dann jedoch sein Ministerium aufgeben.
Personalkarussell
Ein Verbleib Schweitzers als Parteichef in Rheinland-Pfalz ist möglich, sofern er kandidiert und gewählt wird. Ein Termin für die Wahl steht noch aus. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Schweitzers Vorgängerin, wird kaum erneut antreten. Sie trat bald nach der Landtagswahl zurück, um sich ihrer Rolle als Ministerin zu widmen.
Öffentliche Kritik an Schweitzers Führung kam unter anderem vom stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Kreisvorstands Mayen, Dirk Meid, und vom Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, Marko Boos. Es bleibt abzuwarten, ob sich weitere Kandidaten melden.
Möglicherweise übernimmt einer der Minister ein neues Amt. Sven Teuber wird dabei häufig genannt. Wirtschaftsminister Michael Ebling, einst als möglicher Nachfolger für Malu Dreyer gehandelt, habe nicht genügend Rückhalt. Finanzministerin Doris Ahnen genießt Anerkennung für ihre Sachkompetenz, zeigt jedoch keine Ambitionen auf den Parteivorsitz. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 13.10.2026 |
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