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| Nachricht vom 12.10.2026 |
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| Politik |
| Interaktive Audiotour in Montabaur: Stressbewältigung im Fokus |
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| Stress ist ein allgegenwärtiges Thema, das viele Menschen betrifft. Im Kreishaus Montabaur hatten Besucher die Möglichkeit, sich intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen. Eine innovative Audiotour bot dabei wertvolle Impulse zur Stärkung der psychischen Gesundheit. |
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Montabaur. Stressige Alltagssituationen und deren Bewältigung standen im Mittelpunkt einer dreiwöchigen Ausstellung im Foyer des Kreishauses Montabaur. Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises präsentierte gemeinsam mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) die interaktive "Audiotour gegen Stress". Diese bot den Besuchern die Gelegenheit, anhand eines typischen Tagesablaufs zu erkennen, wo Stress entstehen kann und wie er bewältigt werden kann.
Angela Hartmann von der Koordinierungsstelle Gemeindepsychiatrie und Selina Kexel, Psychologin des Gesundheitsamtes, standen zum Auftakt für Gespräche bereit. Während der gesamten Ausstellungsdauer konnten Interessierte Informationsmaterialien mitnehmen. Angela Hartmann betonte: "Die Rückmeldungen zur Audiotour zeigen deutlich, dass Stress leider für viele Menschen ein fester Bestandteil des Alltags ist. Umso wichtiger ist es, Belastungen frühzeitig wahrzunehmen und für Auszeiten und Unterstützung zu sorgen."
Selina Kexel ergänzte: "Psychische Gesundheit lässt sich im Alltag aktiv stärken. Kleine Veränderungen, ein bewusster Umgang mit den eigenen Grenzen und das Wissen, wo man bei Bedarf Hilfe findet, können dabei wichtige Schritte sein." Das große Interesse an der Ausstellung und die Nachfrage nach den Broschüren verdeutlichten das Bedürfnis der Menschen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die "Audiotour gegen Stress" ist Teil des Projekts "Gesundheit für alle!", das von der LZG mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit umgesetzt wird. Es zielt darauf ab, mentale Gesundheit zu fördern, Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen abzubauen und regionale Hilfsangebote bekanntzumachen. Red |
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